Do., 20.09.2018 , 08:31 Uhr

Statistik: Weniger Staus an Sommerwochenenden

Die Hitzewelle in diesem Sommer hat sich positiv auf den Straßenverkehr in Deutschland ausgewirkt. Die Staus auf den Autobahnen waren deutlich kürzer als in den Vorjahren, wie der ADAC am Donnerstag bekanntgab. Ausgewertet wurden die Wochenenden vom 22. Juni bis zum 9. September. In 510 Fällen standen die Autofahrer mehr als zehn Kilometer im Stau, 2017 waren es 791 Fälle. Zusammen ergab das dieses Jahr eine Gesamtlänge von 6112 Kilometern – ohne die Berücksichtigung von Staus unter zehn Kilometern.

Deutschlands größter Automobilclub erklärte, die monatelange Hitzeperiode habe zur Entschärfung der Verkehrslage auf den Straßen beigetragen. Außerdem seien vermutlich mehr Menschen unter der Woche in den Urlaub aufgebrochen.

Staureichste Strecke war die Autobahn 1 von Lübeck nach Köln. Jeden fünften Stau mit einer Länge von mehr als zehn Kilometern zählte der ADAC auf dieser Route. Die A7 Flensburg-Füssen und die A3 Köln-Passau folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die meisten langen Staus bildeten sich in Niedersachsen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern.

Bei der Einreise von Österreich nach Bayern mussten Autofahrer auch in den zurückliegenden Sommermonaten wieder viel Geduld mitbringen: Wegen der Grenzkontrollen kam es nach den Zahlen des ADAC auf österreichischer Seite zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

14.04.2026 Bayern: 24-Stunden-Blitzmarathon soll Raser ausbremsen Diesen Mittwoch und Donnerstag sollten Autofahrer wieder besonders vorsichtig fahren: denn dann wird wieder verstärkt geblitzt. 14.04.2026 Heute Abend im Programm 13.04.2026 Bayern: Freistaat baut Öl-Partnerschaft mit Kasachstan weiter aus Bayern will künftig mehr Rohöl aus Kasachstan importieren. Hintergrund sind die angespannte Lage auf dem Weltmarkt und Lieferprobleme an der Straße von Hormus. Ein neues Abkommen soll die Energiesicherheit des Freistaats langfristig stärken. Bei einem Besuch in der kasachischen Hauptstadt Astana sprach Bayerns Europaminister Eric Beißwenger (CSU) von einem wichtigen Schritt für die Versorgungssicherheit. „Das 13.04.2026 Oberpfalz: Senior attackiert – „Autobahngold“-Masche wird immer dreister In der Oberpfalz häufen sich aktuell Fälle der sogenannten „Autobahngold“-Masche. Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor der Betrugsform und gibt konkrete Tipps, wie sich Autofahrer schützen können. Die Täter sprechen ihre Opfer meist auf Parkplätzen, an Raststätten oder am Straßenrand an. Sie geben vor, dringend Geld für Benzin oder die Weiterreise zu benötigen. Als angebliche Sicherheit