Di., 23.07.2013 , 11:54 Uhr

Stadthalle für Regensburg rückt näher – Baubeginn aber trotzdem frühestens in zehn Jahren

Ein Regensburger Kultur- und Kongresszentrum auf dem Ernst-Reuter-Platz ist seit heute wahrscheinlicher. Wie die Stadt heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat, habe man sich mit dem Evangelisch-Lutherischen Pfründestifungsverband, der das dortige Studentenwohnheim betreibt, geeinigt.

So kann die Stadt und der Stadtrat bis Ende Oktober 2016 entscheiden, ob ein 99 Jahre gültiger Erbpachtvertrag unterschrieben wird oder nicht. Kommt der Vertrag zustande, so kann die Stadthalle auf dem Ernst-Reuter-Platz gebaut werden. Ein Baubeginn ist aber laut OB Schaidinger erst in zehn Jahren realistisch.

Ein neues Studentenwohnheim soll im Gegenzug auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne entstehen.

 

Vor dem Bau eines RKK müssen die planerischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, so die Stadt. Eine Voraussetzung ist die Umgestaltung des gesamten Verkehrssystems im Umfeld des Standorts, darunter die Verlegung des Bustreffs Albertstraße sowie eine Reduzierung der Verkehrsflächen am Ernst-Reuter-Platz. Damit wird sich der Planungsausschuss voraussichtlich Ende Juli 2013 in einer Sitzung beschäftigen.

 

Mit der ab jetzt gut drei Jahre dauernden Angebotszeit, die am 31. Oktober endet, haben die Stadt und der Stadtrat die Möglichkeit, spätestens im Jahr 2016 auf der Grundlage der bis dahin vorliegenden planerischen Erkenntnisse eine definitive Entscheidung für oder gegen den RKK-Standort am Ernst-Reuter-Platz zu treffen.

 

Das ESW kann in der Zwischenzeit Studentenwohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne errichten. Eine Verlagerung des studentischen Wohnens vom Kepler-Areal in den Neubau kann voraussichtlich spätestens 2018 erfolgen.

 

mg

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