Di., 07.02.2017 , 09:03 Uhr

Stabübergabe: Neuer Werkleiter bei BMW in Regensburg

Bei BMW in Regensburg hat ein neuer Mann das Ruder übernommen. Mit einer symbolischen Stabübergabe hat Manfred Erlacher am ersten Februar die Spitze des BMW-Werks von Vorgänger Dr. Andreas Wendt übernommen. Wendt wechselt nach Dingolfing und übernimmt dort die Leitung des BMW Group Werks.

Erlacher kehrt in die Oberpfalz zurück, wo er schon einmal tätig war: „Ich kenne das Werk aus den Achtzigerjahren und habe die tolle Entwicklung des Standorts verfolgt. Umso mehr freue ich mich, jetzt wieder hier zu sein“.

„Wir haben gemeinsam eine Menge erreicht, und es hat mir viel Freude bereitet, mit dieser Mannschaft die Dinge voranzubringen und zu verbessern“, sagt Wendt rückblickend über seine acht Jahren als Werkleiter in Regensburg.

 

Neuer Produktionsrekord erreicht

Im Jahr seines 30-jährigen Bestehens hat das BMW Group Werk Regensburg einen weiteren Produktionsrekord erzielt: 2016 rollten mit 346.291 Einheiten zwölf Prozent mehr BMW Fahrzeuge vom Band als im Vorjahr. Wesentlicher Treiber der hohen Auslastung war der BMW X1, der fast die Hälfte der Gesamtproduktion am Standort ausmacht. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den BMW Modellen aus Regensburg wurde eine temporäre Nachtschicht in Montage und Lackiererei eingeführt und die tägliche Produktion von 1.100 auf 1.400 Fahrzeuge gesteigert. Die wichtigsten Absatzmärkte für die Regensburger BMW Modelle sind Deutschland, Großbritannien und die USA. Seit Produktionsbeginn in Regensburg im Jahr 1986 wurden bisher rund 6,3 Millionen Fahrzeuge gebaut.

 

Weitere Investitionen am Standort

Das BMW Group Werk Regensburg hat 2016 über 100 Millionen Euro in das Werk investiert. Neue Gebäude für die Messtechnik vereinen die Qualitätssicherung unter einem Dach und ermöglichen den Einsatz zahlreicher technische Innovationen, darunter eine optische Messzelle und ein spezieller LED-Beamer. Zudem wurden wichtige Vorbereitungen für den Produktionsstart eines neuen Modells getroffen. Der neue Werkleiter Manfred Erlacher: „Ab Ende des Jahres produzieren wir mit dem BMW X2 ein sehr spanndendes Fahrzeug. Das sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Werkes“.

 

Ausbildung und Nachwuchsförderung

Damit sich die Erfolgsgeschichte der BMW Group in Regensburg auch in Zukunft fortschreiben lässt, starteten 2016 erneut 120 Auszubildende ins Berufsleben. 25 junge Frauen und 95 junge Männer werden in fünf technischen und zwei kaufmännischen Berufen ausgebildet. Das BMW Group Werk verstärkt sein Ausbildungsengagement kontinuierlich: Von 2010 bis 2016 stieg die Anzahl der Lehrstellen um rund 45 Prozent. Erfolgreich entwickelt sich auch das Bildungsprogramm Tech4Kids, an dem im neuen Schuljahr bereits acht Schulklassen aus der Region teilnehmen. Seit 2015 bringt das Programm Grundschülern die Welt der Technik näher und ermöglicht Einblicke in die BMW-Automobilproduktion. Einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leistet das Regensburger Werk mit dem Angebot „Work Here“. An dem sechswöchigen Orientierungs-Programm nahmen im vergangenen Jahr 44 Menschen teil.

Pressemitteilung/MF

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