Sa., 27.05.2017 , 21:29 Uhr

SSV Jahn - TSV 1860 München: Polizei zieht Bilanz

Das Relegationsspiel des SSV Jahn Regensburg gegen den TSV 1860 München, stellte auch für die Polizei am Freitag, 26.05.2017 eine besondere Herausforderung dar. Für die Einsatzkräfte unter Führung der Polizeiinspektion Regensburg Süd standen die Sicherheit in der Regensburger Innenstadt, am Hauptbahnhof und im Stadionumfeld sowie die Verkehrssituation an oberster Stelle.

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd begann frühzeitig mit den notwendigen Planungen und Vorbereitungen um die sichere Durchführung des Spiels sowie die Sicherheit von Passanten und Verkehrsteilnehmern in der Innenstadt und im Stadionumfeld zu gewährleisten. Neben Kräften aus dem Präsidialbereich fanden sich Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei zur Einsatzbewältigung in der Domstadt ein. Zur Gewährleistung der Sicherheit innerhalb des Stadions trug ein entsprechend dimensioniertes Kontingent des Ordnungsdienstes bei.

Bewährt hat sich einmal mehr eine hohe Polizeipräsenz in der Innenstadt mit den Schwerpunkten Hauptbahnhof und Stadionumfeld. Die rund 1700 Gästefans, die gegen 15:14 Uhr zum Teil mit einem Zug in Regensburg ankamen, nutzten das Angebot des Shuttleservices zum Stadion. Weitere Fußballbegeisterte aus München waren mit Bussen und PKWs angereist. Durch die gut geplante Verkehrsregelung konnten die Verkehrsbehinderungen rund um das Fußballspiel auf ein Minimum reduziert werden.

Aufgrund der Relegation war ein besonders emotionales Verhalten der Fans beider Seiten festzustellen. Während der gesamten Einsatzdauer gelang es ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Gruppen zu verhindern.

Bereits bei der Anreise wurde von den Gästefans auf dem Bahnsteig des Regensburger Hauptbahnhofes bengalisches Feuer entzündet. Die professionellen Einlasskontrollen am Stadion erbrachten in Zusammenarbeit mit der Polizei noch einige pyrotechnische Gegenstände zu Tage. Den Personen, welche die Gegenstände mit sich führten, wurde vom Veranstalter umgehend ein Stadionverbot erteilt. So konnten durch die Gäste nur wenige einzelne pyrotechnische Gegenstände und zwei Rauchbomben gezündet werden.

Noch vor deren Einlass kam es unter den Münchnern zu einem Gerangel mit etwa 10-15 Personen. Gegen eine Person wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Neben diversen Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten, war auch ein Flaschenwurf gegen Einsatzkräfte durch die Löwenfans zu verzeichnen. Insgesamt waren zehn Personen vorübergehend in polizeilichem Gewahrsam. Einer der Münchner Gäste, der beim Einlass mit einer bengalischen Fackel festgestellt wurde, hatte zudem noch eine geringe Menge Betäubungsmittel mit sich geführt.

Für den Rückweg zum Hauptbahnhof nutzten die Gästefans das Angebot der Shuttlebusse ebenfalls, so dass der Zug gegen 20:50 Uhr planmäßig von Regensburg aus in Richtung München starten konnte. Während sich die übrigen Gäste mit Bussen auf den Heimweg gemacht haben, nutzten ein Teil der Heim Fans und wenige Gästeanhänger die Gelegenheit die Regensburger Dult zu besuchen.

Offensichtlich haben zahlreiche Besucher aus der Region die Hinweise der Polizei, öffentliche Verkehrsmittel und die bestehenden Parkflächen im erweiterten Stadionumfeld zu nutzen, angenommen. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd bedankt sich bei allen Zuschauern, die den polizeilichen Empfehlungen Folge geleistet haben.

PM / NS

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Regensburg: Eisbären starten wieder beliebte Zeugnisaktion Die Eisbären Regensburg laden am Freitag, 31. Juli 2026, erneut zur beliebten Zeugnisaktion in die Donau-Arena ein. Zwischen 10 und 15 Uhr erhalten Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 18 Jahre gegen Vorlage ihres Jahreszeugnisses eine Freikarte für ein Heimspiel der DEL2-Saison 2026/2027. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler, die mindestens eine Eins im Zeugnis haben. 27.07.2026 Stadt Regensburg darf Öffnung von Automatenläden begrenzen Die Stadt Regensburg darf die Öffnungszeiten von Automatenläden an Sonn- und Feiertagen begrenzen. Drei Eilanträge gegen eine entsprechende Regelung der Stadt seien abgelehnt worden, teilte das Verwaltungsgericht Regensburg mit.Das Rathaus hatte Betreibern im November 2025 verboten, Automatenläden an Sonn- und Feiertagen vor 8.00 Uhr und nach 16.00 Uhr zu öffnen. Drei Betreiber hatten ihre Automatenläden 27.07.2026 Regensburg: 11.600 Besucher feiern das Fest der Demokratie Eröffnet wurde das Fest am Freitag von der Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, Regensburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger und dem Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Dr. Richard Loibl. Bayernausstellung gut besucht Großes Interesse gab es an der Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern: Hitler und der Kampf um die Demokratie“. Kostenlose Führungen und freier 27.07.2026 Regenstauf: Seniorin übergibt Goldschmuck nach Schockanruf Eine Seniorin aus Regenstauf ist am Donnerstag Opfer eines Schockanrufs geworden. Ein angeblicher Polizeibeamter behauptete, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht  begangen und befinde sich wegen ihres psychischen Ausnahmezustands in einem Krankenhaus. Um ihre Freilassung zu erreichen, müsse eine Kaution von 50.000 Euro hinterlegt werden. Die Täter hielten die Frau rund eineinhalb Stunden am