Mo., 22.05.2017 , 08:47 Uhr

Sorge um Schwalben: Es mangelt an Nahrung und Nistplätzen

Schwalben waren einst als Frühlings- und Glücksboten für Haus und Hof nicht wegzudenken – seit Jahren aber bringen Futtermangel und fehlende Nistplätze die geselligen Vögel zunehmend in Bedrängnis. Besonders schlecht bestellt sei es um die Mehlschwalbe, sagte Lars Lachmann vom Naturschutzbund (Nabu) der Deutschen Presse-Agentur. «2016 hatten wir nur noch 60 Prozent des Bestandes von 2006», erklärte er mit Verweis auf Ergebnisse der «Stunde der Gartenvögel», einer bundesweiten Vogelzählaktion.  

Bei der Rauchschwalbe sei in diesem Zeitraum zwar auch ein leichter Rückgang beobachtet worden, dieser sei aber bisher statistisch nicht gesichert. Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands sind sowohl Rauch- als auch Mehlschwalben der Kategorie «gefährdet» zugeordnet.

Problematisch ist für die Flugakrobaten der weit verbreitete Einsatz von Insektengiften. Dadurch gebe es für die Schwalben weniger Insekten als Nahrungsquelle, sagte Lorena Heilmaier vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern.

dpa/MF

 

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Heute Abend im Programm 09.03.2026 Neumarkt i.d. Opf./Leipzig: Lange Haftstrafen für Mord auf Bahngleis bestätigt Sie schlugen einen Mann bewusstlos und legten ihn auf ein Bahngleis. Dort überrollte ihn ein Zug. Jetzt steht fest, dass zwei Männer dafür lange ins Gefängnis müssen. 09.03.2026 Schwandorf: Fußballfans besprühen abgestellten Zug Ein oder mehrere bisher unbekannte Fußballfans haben in der Nacht von Freitag (6. März) auf Samstag am Bahnhof Schwandorf an einem abgestellten Zug ein Graffiti aufgesprüht. 09.03.2026 Bayern: Landesweiter Probealarm am 12. März 2026 testet Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast Am Donnerstag, 12. März 2026, findet ab 11:00 Uhr im gesamten Freistaat Bayern der landesweite Probealarm statt.