Do., 16.08.2018 , 08:29 Uhr

Söder für Wolf-Abschuss in den Alpen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, Wölfe im Notfall abschießen zu lassen. «Wir achten die Gesetze. Wir müssen aber alles dafür tun, dass Menschen und Vieh geschützt werden», sagte Söder der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstag). Bei Gefahr könne das auch zur sogenannten Entnahme, also zum Töten, der Tiere führen. Die Alpen können laut Söder gut ohne den Wolf leben.

Anfang August waren im Landkreis Oberallgäu fünf tote Kälber gefunden worden. Das Landesamt für Umwelt leitete Untersuchungen ein, ob ein Wolf die Tiere getötet haben könnte. Die Behörde will mit der Landwirtschaftsverwaltung und dem zuständigen Landratsamt einen runden Tisch zu dem Thema organisieren.

Der Bund Naturschutz hatte die Staatsregierung zuletzt für deren Umgang mit Wölfen kritisiert. Abschießen löse das Problem nicht, weil immer wieder Tiere durchs Land zögen. Umweltminister Marcel Huber (CSU) hatte sich dafür ausgesprochen, dass Wölfe auf nicht zu schützenden Almen vergrämt, gefangen oder abgeschossen werden sollten.

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 Oberpfalz: Polizei mahnt zur Rücksicht in der Freinacht In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist in vielen Orten der Oberpfalz wieder mit kleineren Streichen rund um die sogenannte Freinacht zu rechnen. Das Polizeipräsidium Oberpfalz erinnert daran, dass Brauchtum und Spaß dort enden, wo Eigentum beschädigt, Menschen gefährdet oder die öffentliche Ordnung gestört werden. Freinacht in der Oberpfalz: Grenzen des 30.04.2026 Bayern: Zahl der Arbeitslosen geht im April nur leicht zurück Normalerweise sorgt das Frühjahr für eine deutliche Entspannung am Arbeitsmarkt, doch diesmal blieb die erhoffte Belebung weitgehend aus. Arbeitslosenzahl sinkt nur minimal Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum März um 6.556 Personen auf insgesamt 322.747. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 30.04.2026 Bernhardswald: Neue Johanniter-Kinderkrippe offiziell eröffnet Die Gemeinde Bernhardswald hat eine neue Kinderkrippe unter Trägerschaft der Johanniter eröffnet. Mit dem Neubau reagiert die Kommune auf die bislang beengte Situation: Zwei Krippengruppen waren zuvor in Containern untergebracht, eine weitere im benachbarten Kindergarten. Nun bietet das neue Gebäude moderne Räume für drei Krippengruppen mit jeweils zwölf Kindern – insgesamt also Platz für 36 30.04.2026 Heute Abend im Programm