Mi., 20.03.2019 , 09:34 Uhr

Sind Flutpolder doch nicht Geschichte? Staatsminister Thorsten Glauber nahm an Jour fixe teil

„Es ist geschafft! Die Flutpolder bei Wörthhof und Eltheim sind Geschichte.“ Diese Meldung haben Landrätin Tanja Schweiger (FW) und Landtags-Abgeordneter Tobias Gotthardt (FW) am 04. November auf Facebook veröffentlicht. Jetzt hat die bayerische Regierungs-Koalition das Polder-Aus aber doch wieder in Frage gestellt.

Beim 7. Jour fixe hat sich Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) mit Polder-Gegnern auseinandergesetzt. Zum Termin sind neben den örtlichen Bürgermeistern auch Vertreter der Interessensgemeinschaft gekommen. Außerdem vor Ort: Landrätin Schweiger (FW) und Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer (CSU). Die Stimmung danach: bedrückt. Das Treffen sei nicht geeignet gewesen, um intensiver zu diskutieren, so Markus Hörner (IG Flutpolder).

Bei den Koalitionsverhandlungen hatten sich die Freien Wähler für ein Aus für die geplanten Flutpolder stark gemacht. Mitte Januar dann aber die Wende: CSU und Freie Wähler haben beschlossen, den Bau von Flutpoldern erneut zu überprüfen. Die Auswirkung auf das Grundwasser soll neu untersucht werden.

Bis zu neun Meter hoch könnten die Polder werden – wenn sie denn kommen. Sie sollen das Hochwasser bremsen. Auf Knopfdruck würden Flächen geflutet. Das soll bewirken, dass der Flusspegel flussabwärts sinkt. Beim Ausbau des Rhein-Main-Donau-Kanals wurde die Donau bereits um sieben Meter angestaut. Die Bewohner leben also deutlich unter der Wasseroberfläche. Alternative Standorte gibt es aber kaum: Anwohner befürchten vor allem negative Auswirkungen auf das Grundwasser.

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