Mi., 28.04.2021 , 13:36 Uhr

Sexueller Missbrauch in Regenstauf: Polizei führt DNA-Reihenuntersuchung durch

Am 8. September 2019 ist eine damals 38-jährige Frau in Regenstauf sexuell angegriffen worden. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg fahndet seitdem intensiv nach zwei tatverdächtigen Männern. Nun soll eine DNA- Reihenuntersuchung weitere Ermittlungsansätze bringen.

Kurz nach 2 Uhr ist die 38-Jährige aus dem Landkreis Regensburg an der Bushaltestelle „Regenstauf-Post“ aus der Buslinie 41 ausgestiegen. Etwa eine halbe Stunde vorher, war der Bus am Regensburger Hauptbahnhof gestartet, etwa 10-12 Personen saßen im Bus.

Zwei Männer, die ebenfalls in dem Bus gesessen waren, seien der Frau dann gefolgt. Am nahgelegenen Rewe-Markt hätten sie die Frau aus bisher unbekannten Gründen sexuell attackiert, so die Polizei. Dabei hatte die Frau leichte Verletzungen davongetragen. Nach dem Angriff lief sie zur nächsten Tankstelle, von wo aus die Polizei informiert wurde.

Bislang verlief die Fahndung nach den tatverdächtigen Männern ohne Ergebnis.

So sollen die Männer aussehen

Nachdem am Tatort DNA-Spuren aufgefunden worden waren, erhofft sich die bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg eingerichtete Ermittlungsgruppe weitere Ermittlungsansätze durch eine DNA-Reihenuntersuchung. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden Beschlüsse für eine DNA – Reihenuntersuchung durch das Amtsgericht Regensburg erwirkt.

Anhand der vorliegenden Erkenntnisse sollen am Mittwoch an mehreren Objekten in Regenstauf bzw. Regensburg knapp 60 Personen befragt und zu einer Mitwirkung bewegt werden. Die Abgabe einer Speichelprobe darf nach der Strafprozessordnung nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung erfolgen.

Die DNA-Reihenuntersuchung findet unter Beachtung der infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen statt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt die Ermittlungen und wird bei dem Einsatz von Kräften des Einsatzzuges Regensburg unterstützt.

 

pm/MS

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