Do., 16.05.2019 , 15:45 Uhr

Sexueller Missbrauch in Regensburg: Tatverdächtiger kommt für weitere Tat in Frage

Im Februar hat die Polizei in Regensburg einen 55-jährigen mutmaßlichen Kinderschänder festnehmen können. Der Mann könnte neben einer Tat im Bereich einer Tiefgarage in Kumpfmühl auch für einen weiteren Missbrauch verantwortlich sein. Im Jahr 2018 soll er im Stadtpark einen Grundschüler angesprochen haben. Dann soll er mit ihm zu einem Weiher gegangen sein. Dort soll er sich mit dem Kind auf eine Parkbank gesetzt und es dort missbraucht haben.

Die Mitteilung der Polizei:

Wie bereits berichtet, ist nach dem sexuellen Missbrauch eines Kindes in Regensburg, am späten Mittwochnachmittag, den 13.02.2019,  ein 55-jähriger Mann aus dem Regensburger Stadtosten festgenommen worden. Die weiteren Ermittlungen ergaben nun, dass der gleiche Tatverdächtige für eine weitere Tat aus der Vergangenheit in Frage kommt.

In den frühen Nachmittagsstunden des Donnerstag, den 24.01.2019, hatte ein Unbekannter im Bereich der Theodor-Strom-Straße in Regensburg ein Kind angesprochen und so manipuliert, dass es seinen Weg mit ihm bis hin zur Boelckestraße fortsetzte. Dort suchte sich der Täter Sichtschutz im Abgang zu einer Tiefgarage und nahm Handlungen an dem Kind vor. Letztlich hat der Täter von dem Kind noch am Ort des Geschehens abgelassen und sich unerkannt entfernt. Bereits Tage zuvor hatte der Mann zwei weitere Kinder im gleichen Ortsteil angesprochen.

Nach intensiven Ermittlungen, einer umfangreichen Öffentlichkeitsfahndung, der medialen Berichterstattung und einem daraus resultierenden Hinweis konnte der Tatverdächtige schließlich ermittelt und festgenommen werden. Aufgrund der belastenden Ermittlungsergebnisse ist am 14.02.2019 ist ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts der sexuellen Belästigung, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der sexuellen Nötigung erlassen und vollzogen worden.

Die weiteren Ermittlungen und Überprüfungen haben nun ergeben, dass der Tatverdächtige auch für eine weitere, ähnlich gelagerte Tat aus dem Jahr 2018 in Frage kommt. Wie damals berichtet, ging am Montagabend, 05.02.2018, bei der Polizei eine Mitteilung über den Missbrauch eines Grundschülers im Stadtpark im Regensburger Westen durch einen bislang unbekannten Mann ein.

Der Grundschüler im Alter von damals unter zehn Jahren befand sich am Montagabend, 05.02.2018, auf dem Nachhauseweg, als er gegen 17:00 Uhr an der Ecke Weißgärbergraben/Jakobstraße von einem Unbekannten angesprochen wurde. Der Junge ging in der Folge mit dem Täter über die Jakobstraße bis zum Weiher am westlichen Ende des Parks.  Im Bereich des Weihers setzte sich der Mann mit dem Kind auf eine Parkbank, wo es zum Missbrauch kam.

Der erfolgte molekulargenetische Vergleich damals gesicherter Spuren und dem nun vorliegenden Vergleichsmaterial, weist auf denselben Tatverdächtigen hin, der in Kumpfmühl auftrat und schließlich festgenommen wurde. Er wird sich nun auch wegen diesem Sexualdelikt verantworten müssen.

 

Unsere Berichterstattung zum Missbrauchsfall in Kumpfmühl:

Nach dem mutmaßlichen Kinderschänder ist damals in Regensburg mit großem Aufwand gefahndet worden. Auch Aufnahmen einer Kamera sind dabei zum Einsatz gekommen. Schließlich konnte ein Tatverdächtiger verhaftet werden.

 

Unsere Berichterstattung zum Fall im Stadtpark:

Im Fall aus dem Jahr 2018 hatte sich der mutmaßliche Täter dem Schüler an der Ecke Weißgärbergraben/Jakobstraße genähert und ihn angesprochen. Er war daraufhin mit dem Jungen in Richtung Park gegangen und hatte sich mit dem Kind auf eine Parkbank gesetzt.

 

Polizeimeldung/MF

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