Mo., 24.02.2025 , 10:21 Uhr

SEPA Request-to-Pay: Zurückhaltende Umsetzung trotz hoher Potenziale

Der ibi-Payment-Report 2024 beleuchtet umfassend die aktuellen Entwicklungen im Zahlungsverkehr. Ein zentrales Thema der Studie ist SEPA Request-to-Pay (SRTP), eine digitale Zahlungsanforderung mit Potenzial für den deutschen Markt. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass eine flächendeckende Einführung noch nicht in Sicht ist.

Viele Kreditinstitute verfolgen eine abwartende Haltung: Nur 45 Prozent der befragten Experten planen, ihren Firmenkunden künftig SRTP-basierte Dienstleistungen anzubieten, bei Privatkunden sind es lediglich 30 Prozent. Ein wesentliches Hemmnis bleibt das „Henne-Ei-Problem“, da sowohl Anbieter als auch Nutzer noch zögerlich sind.

Firmenkunden sehen Potenzial – aber mangelndes Wissen bremst

Laut der Umfrage sehen 72 Prozent der Experten insbesondere für Firmenkunden großes Geschäftspotenzial. Allerdings fehlt es an Aufklärung: 83 Prozent der befragten Experten sind überzeugt, dass kleine und mittlere Unternehmen kaum über SEPA Request-to-Pay informiert sind.

Geringe Bekanntheit bei Privatkunden

Im Privatkundenbereich fällt die Einschätzung zurückhaltender aus. Nur ein Drittel der Experten glaubt an signifikante Potenziale. Zudem haben bislang nur 20 Prozent der Endkunden überhaupt von SEPA Request-to-Pay gehört. Dennoch können sich 44 Prozent der Verbraucher eine Nutzung grundsätzlich vorstellen.

Zukunft von SEPA Request-to-Pay ungewiss

Die Expertenmeinungen zur flächendeckenden Durchsetzung gehen auseinander: 43 Prozent halten sie für wahrscheinlich, 35 Prozent sind skeptisch. Derzeit laufen in der Banken- und Versicherungsbranche vielversprechende Pilotprojekte, die bei einer erfolgreichen Umsetzung den Durchbruch bringen könnten. Entscheidend für den Erfolg sind praxisnahe Anwendungsfälle und eine nutzerfreundliche Gestaltung.

Die vollständige Studie steht unter www.ibi.de/payment-report2024 kostenfrei zum Download bereit.

ibi research an der Universität Regensburg GmbH / SP

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