So., 30.12.2012 , 12:21 Uhr

Seehofer tendiert zu sanftem Donauausbau

Im Streit um den Donau-Ausbau zwischen und Vilshofen lässt Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) immer deutlicher seine Präferenz für einen sanften Ausbau erkennen. „Für mich ist der Donau-Ausbau nicht erst dann gelungen, wenn an jedem Tag des Jahres ein Schiff über den Fluss fahren kann“, sagte Seehofer dem Magazin „Spiegel“. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) setzt sich hingegen für einen Ausbau mit Staustufe ein, der von Umweltschützern massiv kritisiert wird.  Die Entscheidung über den Donau-Ausbau soll Ende Januar oder Anfang Februar fallen. Zur Entscheidung stehen zwei Optionen: Die Variante A kommt ohne Staustufe aus. Sie würde aber einen geringeren wirtschaftlichen Nutzen bringen als die von Ramsauer bevorzugte Variante C280, die neben einer Staustufe noch den Bau einer Schleuse und eines kurzen Kanals vorsieht.  Ramsauer hatte erst vor wenigen Tagen im „Straubinger Tagblatt“ erklärt, er sehe trotz der Kritik von Naturschützern immer noch Chancen für die staugestützte Ausbauvariante und halte auch eine Entscheidung von Seehofer für diese Variante für möglich.

JE

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