Mo., 25.08.2014 , 11:58 Uhr

Sechsstreifiger Ausbau der A3: Planfeststellungsverfahren läuft

Mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof will die Autobahndirektion Südbayern die derzeit mangelhafte Qualität des Verkehrsablaufs und die hierdurch entstehenden Defizite im Hinblick auf die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt beheben. Der Verkehr auf der A 3 ist vor allem durch einen hohen Anteil an Schwerverkehr gekennzeichnet.

69.000 Autos an einem Tag – Verkehrssicherheit in Gefahr

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsmenge liegt im am stärksten belasteten Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Universität bei rund 69.000 Autos in 24 Stunden und damit über der Belastungsgrenze für einen vierstreifigen Querschnitt. Darüber hinaus liegt im genannten Abschnitt der Schwerverkehrsanteil mit rund 15.000 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden bei durchschnittlich 21,4 %. Als Folgen der hohen Verkehrsbelastung insbesondere des überdurchschnittlichen Schwerverkehrsanteils ergeben sich beinahe täglich Stausituationen mit negativen Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit.

 Regierung der Oberpfalz leitet Planfeststellungsverfahren ein – Pläne liegen ab dem 22.09 aus

Die Regierung der Oberpfalz hat jetzt das von der Autobahndirektion Südbayern beantragte Planfeststellungsverfahren für den 6-streifigen Ausbau der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof eingeleitet. Die Planunterlagen werden in den Rathäusern der Städte Regensburg und Neutraubling sowie der Gemeinden Barbing, Mintraching, Pentling und Pfatter ab dem 22.09.2014 einen Monat lang öffentlich ausgelegt. Die näheren Einzelheiten zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planung zu erheben, geben die angeführten Kommunen noch ortsüblich bekannt. Private Betroffene können während der Auslegungsfrist und der sich daran anschließenden Einwendungsfrist von weiteren zwei Wochen Einwendungen gegen das Bauvorhaben bei den auslegenden Kommunen oder bei der Regierung erheben. Die Planunterlagen sind zudem ab dem 22.09.2014 auf der Internetseite der Regierung der Oberpfalz unter www.regierung.oberpfalz.de unter „Bau und Planung“ abrufbar. Gültig und verbindlich sind die öffentlich ausliegenden Unterlagen. Aus rechtlichen Gründen können Einwendungen nicht mit E-Mail eingereicht werden.

MK/ pm

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 Oberpfalz: Robert Fuchs wird neuer Polizeipräsident Der Führungswechsel im Polizeipräsidium der Oberpfalz ist beschlossen: Zum 1. Juni übernimmt Robert Fuchs das Amt des Präsidenten. Er folgt auf Thomas Schöniger, der in den Ruhestand geht. Der Ministerrat traf die Entscheidung auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Ernennung durch den Ministerrat Mit dem Beschluss des Ministerrats steht fest: Der bisherige Vizepräsident rückt 29.04.2026 Regensburg: Universität tritt europäischem Netzwerk für nachhaltige Entwicklung bei Die Universität Regensburg (UR) ist seit dem Frühjahr 2026 Mitglied der COPERNICUS Alliance, einem europäischen Hochschulnetzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Beitritt will die UR ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten weiter stärken, sichtbarer machen und gezielt ausbauen. Internationale Hochschulnetzwerke gelten dabei als Orte des gegenseitigen Lernens und der gemeinsamen Weiterentwicklung. Strategisches Signal für Nachhaltigkeit in Regensburg 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche 29.04.2026 Bahn: Sanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg im Zeitplan Zur Halbzeit der Bauarbeiten an der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg zeigt sich das Unternehmen zufrieden. Ziel bleibt, dass ab 10. Juli wieder Züge zwischen den beiden Großstädten fahren. Bei einem Pressetermin in Laaber (Landkreis Regensburg) sagte Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange (CSU): „Drücken wir gemeinsam die Daumen“. Fünf Monate Vollsperrung für mehr Zuverlässigkeit Seit Februar läuft auf der vielbefahrenen