Fr., 09.05.2025 , 13:20 Uhr

Falscher Alarm

Schwandorf: Entwarnung nach größerem Polizeieinsatz wegen unklarer Bedrohungslage

Heute Vormittag kam es in Schwandorf zu einem größeren Polizeieinsatz. Grund war ein Notruf, der von einer Bedrohungslage in einem fleischverarbeitenden Betrieb sprach. Vor Ort stellte sich die Situation jedoch schnell als falscher Alarm heraus.

Polizeiupdate von 13:10 Uhr

Notruf meldet bewaffnete Personen

Gegen 10 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz ein Notruf ein. Der Anrufer berichtete von einer akuten Bedrohungslage mit mehreren bewaffneten Personen in einem Betrieb in Schwandorf. Die Polizei reagierte sofort und mobilisierte ein Großaufgebot an Einsatzkräften, unterstützt von benachbarten Polizeiinspektionen.

Keine Bedrohung – Anrufer in psychischem Ausnahmezustand

Bereits kurz nach dem Eintreffen am Einsatzort konnte Entwarnung gegeben werden. Nach ersten Ermittlungen befand sich der Anrufer zum Zeitpunkt des Notrufs in einem psychischen Ausnahmezustand. Eine tatsächliche Bedrohung oder Gefährdung bestand zu keiner Zeit.

Einsatzkräfte durchsuchten Betrieb vorsorglich

Trotz der raschen Entwarnung führten die Einsatzkräfte umfassende Überprüfungen und Durchsuchungsmaßnahmen im genannten Betrieb durch, um sicherzugehen, dass keinerlei Gefahr vorlag. Der Einsatz wurde gegen 11:30 Uhr beendet.

 

Erstmeldung

Starke Polizeipräsenz in Schwandorf

Am Freitagvormittag rückten Einsatzkräfte in den Bereich Am Ahornhof in Schwandorf aus. Anlass war eine unklare Bedrohungslage, zu der zunächst keine konkreten Angaben gemacht wurden. Nach ersten Informationen konnte die Lage jedoch schnell entwarnt werden – Hinweise auf eine tatsächliche Gefahr bestätigten sich bislang nicht.

Polizei bittet um weiträumige Meidung des Gebiets

Trotz der Entwarnung ist die Polizei Oberpfalz weiterhin mit starken Kräften vor Ort. Die Bevölkerung wird gebeten, den betroffenen Bereich großräumig zu meiden, um die laufenden Maßnahmen nicht zu behindern. Laut Polizei besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Weitere Informationen folgen

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberpfalz kündigte an, über neue Entwicklungen unverzüglich zu berichten, sobald nähere Informationen vorliegen.

PP Oberpfalz / LB

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