Mi., 17.09.2025 , 09:32 Uhr

Betrugsversuch per E-Mail

Schwandorf: Angeblicher Auftragskiller bedroht Justizmitarbeiter

Ein 58-jähriger Mann aus Schwandorf erhält eine verstörende E-Mail: Ein angeblicher Auftragskiller behauptet, ihn töten zu sollen – es sei denn, er zahlt. Doch der Täter hat die Rechnung ohne sein Opfer gemacht.

Ein 58-jähriger Mann aus Schwandorf erhielt Montagabend eine bedrohliche E-Mail, in der sich ein unbekannter Täter als hochbezahlter Auftragskiller ausgab. Der Absender behauptete, den Auftrag erhalten zu haben, den Mann zu töten – wolle dies aber gegen eine Geldzahlung unterlassen.

Geld statt Tod weil Opfer ein „guter Mensch“ sei

In der Nachricht hieß es weiter, der Täter habe bei seinen Recherchen festgestellt, dass das potenzielle Opfer ein „guter Mensch“ sei. Aus diesem Grund wolle er ihm die Chance geben, sich freizukaufen. Für die Zahlung setzte er eine Frist von 48 Stunden.

Bekannte Betrugsmasche

Bei dem Vorfall handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche, bei der Kriminelle versuchen, durch Angstmache Geld zu erpressen. Das Leben des Schwandorfers war zu keiner Zeit in Gefahr.

Anzeige durch Justizmitarbeiter – Polizei ermittelt

In diesem Fall geriet der Täter jedoch an einen Mitarbeiter der Justiz, der sich nicht einschüchtern ließ und den Erpressungsversuch zur Anzeige brachte. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Erpressung aufgenommen.

PI Schwandorf / JM

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