Zollbeamte fanden bei dem jungen Mann unter anderem eine Schreckschusspistole mit Munition, ein Messer und einen Teleskopschlagstock. Die Bundespolizei ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz.
Gegen 19.15 Uhr kontrollierte eine Zollstreife am Sonntag, 27. September, den 21-Jährigen in der Regionalbahn von Regensburg nach Schwandorf. Bei der Durchsuchung seines Reisegepäcks wurden die Beamten fündig.
In einer Geldkassette entdeckten sie eine Schreckschusspistole mit eingeführtem Magazin sowie 15 Patronen Schreckschussmunition. Außerdem hatte der Mann ein Einhandmesser mit einer Klingenlänge von 8,5 Zentimetern, einen Teleskopschlagstock und eine Sturmhaube dabei.
Einen erforderlichen kleinen Waffenschein konnte der 21-Jährige nicht vorweisen. Diesen besaß er nicht mehr, weil er zuvor behördlich eingezogen worden war. Am Bahnhof Schwandorf übergaben die Zollbeamten den Mann und die gefundenen Gegenstände an die Bundespolizei.
Auf Nachfrage erklärte der 21-Jährige den Beamten, warum er die Schreckschusspistole bei sich hatte, dass er die Schreckschusswaffe einem Schulkameraden zeigen wollte.
Die Bundespolizisten stellten sämtliche Gegenstände sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der junge Mann seine Reise fortsetzen.
PM Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / KH