Mi., 04.02.2015 , 10:48 Uhr

Schmid als CSU-Zugpferd beim Berchinger Rossmarkt

Bei eisiger Kälte sind am Mittwoch mehr als 120 prachtvoll geschmückte Pferde beim Berchinger Rossmarkt aufgetrieben worden. „Knackige Minustemperaturen und reichlich Schnee sind genau das, was wir uns für das größte Wintervolksfest in Bayern wünschen», sagte Bürgermeister Ludwig Eisenreich (CSU) zu Beginn der Traditionsveranstaltung. Viele der gut 60 Pferdehalter kommen seit Jahrzehnten ins oberpfälzische Berching, um stolz ihre Rösser zu präsentieren. Bei Temperaturen von minus elf Grad strömten heuer etwa 20 000 Besucher in die Altstadt.

Der Berchinger Rossmarkt ist das größte eintägige Wintervolksfest in Bayern. Jedes Jahr kommen tausende Besucher in die oberpfälzische Stadt, um den Auftrieb von zahlreichen prachtvoll geschmückten Pferden und Gespannen zu bestaunen. Hunderte Schausteller, Händler und Geschäftsleute bieten dabei ihre Dienstleistungen an – von Haushaltswaren bis zur Rosswurst.

Die Traditionsveranstaltung geht auf eine alte Vorschrift zurück. Im Jahr 1722 erging in Berching ein Erlass, wonach Pferdebesitzer ihre Tiere für Gesundheitsuntersuchungen vorführen müssen. Damit sollten Seuchen vermieden werden. Eine ähnliche Vorschrift gab es zuvor bereits seit 1678.

 

dpa / SC

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