Mi., 01.07.2015 , 09:07 Uhr

Salmonellen-Eier Thema im Landtag

Umweltministerin Ulrike Scharf steht heute ein schwieriger Auftritt bevor. Sie muss bei einer Sondersitzung im Umweltausschuss des Landtags über mögliche Schlampereien bei der Kontrolle der niederbayerischen Firma Bayern-Ei berichten. Eier des Unternehmens sollen 2014 hunderte Salmonellenfälle und zwei Todesfälle in Europa verursacht haben. Deswegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Regensburg.

Fraglich ist unter anderem, warum die bayerischen Behörden die Öffentlichkeit nicht über Salmonellen-Befunde informierten. Das Ministerium hatte zunächst erklärt, Käfigeier seien in Bayern nicht mehr verkauft worden. Inzwischen hat Scharf eingeräumt, dass Käfigeier auch in bayerischen Supermärkten erhältlich waren und sind.

Der SPD-Abgeordnete Florian von Brunn warf Scharf am Dienstag Auskunftsverweigerung vor. Das Ministerium habe eine parlamentarische Anfrage der SPD zu den Eiern nicht innerhalb der vorgeschriebenen vier Wochen beantwortet.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027 22.10.2026 Politik: Klingbeil lehnt Änderung des Finanzausgleichs ab Finanzminister Lars Klingbeil hält nichts davon, Länder mit AfD- oder Linke-Regierung vom Länderfinanzausgleich abzuschneiden. Das sagte der SPD-Chef in Berlin.   Klingbeil lehnt Konsequenzen für Länder ab «Ich habe Probleme damit, Ländern zu sagen, ihr habt aus unserer Sicht falsch gewählt und deswegen gibt es Konsequenzen», sagte Klingbeil in Berlin. Sollten sich Landesregierungen nicht an 22.10.2026 Niederbayern: Vermehrte Anrufe von Telefonbetrügern im Bereich Passau, Landshut und Straubing Seit heute Mittag verzeichnet die Einsatzzentrale des PP Niederbayern insbesondere im Raum Passau, Landshut und Straubing sog. „Schockanrufe“. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Teile Niederbayerns im Laufe des Tages von den Anrufen betroffen sein könnten. Mit „Schockanrufen“ versuchen sie die Angerufenen zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen zu bringen. Sie geben z. B. unter