Do., 06.08.2020 , 11:52 Uhr

Sallerner Berg: Alternative Straßen werden in die Planung miteinbezogen

1989 ist im Regensburger Stadtteil Sallern ein Linienbus in die Straße eingebrochen. 5 Jahre später ist ein Mercedes in einem Riss in der Straße verschwunden. Schuld daran, der schwierige, geologische Untergrund am Sallerner Berg. Fahrzeuge, die mehr als 5 Tonnen wiegen, dürfen dort seitdem nicht mehr durch. Die Stadt allerdings will die Sallerner Schule neu bauen, und den Baustellenverkehr wohl ausgerechnet durch die gefährdeten Straßen führen.

Die Anwohner wehren sich dagegen und haben Mitte Juli eine Bürgerbesprechung einberufen. Sie wollen sogar eine Bürgerinitiative gründen. Auch alternative Straßen haben die Bürger ins Gespräch gebracht. 

Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Burger mitgeteilt hat, werde die Stadt Regensburg mehrere Alternativen den Baustellenerschließung für den Neubau des Schulzentrums am Sallerner Berg prüfen und die Bevölkerung miteinbeziehen. 

„Alternativerschließungen werden in die weiteren Planungen einfließen, neben der Schulfamilie und den Anliegern werden auch interessierte Bürger und der Stadtrat über die Ergebnisse der Untersuchungen informiert“, so Dr. Klaus Rappert, SPD-Stadtrat.

Rappert führt weiter an: „Die Belastungsfahrten und die entsprechenden Untersuchungen zur Belastungsfähigkeit geben damit keine bereits gefallene Entscheidung über die Baustellenerschließung wieder.“ Darüber hinaus kämen die Erkenntnisse hinsichtlich der Belastbarkeit der Straßen allen Anliegern zu Gute, deren Grundstücke ausschließlich über die betroffenen Straßen erreicht werden können. Verschiedene Alternativen würden gleichberechtigt geprüft und gegeneinander abgewogen. 

 

Pressemitteilung SPD-Stadtratsfraktion / MB

Sallerner Berg: Andere Straßen werden mit einbezogen

 

 

Unsere Berichte: 

Regensburg: Bürger wehren sich gegen Baustellenzufahrt am Sallerner Berg
„Bus in Straße eingebrochen.“ „Auto unter Straße verschwunden.“ Das sind keine erfundenen Meldungen, sondern das ist tatsächlich passiert! Und zwar in den 80er und 90er Jahren am Sallener Berg in Regensburg. Das liegt an dem schwierigen geologischen Untergrund in diesem Stadtteil. Einmal ist sogar schon mal das Fundament eines Hauses weggebrochen! Und jetzt sollen vielleicht fünf Jahre lang Baustellenfahrzeuge durch die gefährdeten Straßen fahren. Die Anwohner wehren sich dagegen und haben gestern eine Bürgerbesprechung einberufen.
Regensburger haben Angst vor möglicher Baustelle
1989 ist im Regensburger Stadtteil Sallern ein Linienbus in die Straße eingebrochen. 5 Jahre später ist ein Mercedes in einem Riss in der Straße verschwunden. Schuld daran, der schwierige, geologische Untergrund am Sallerner Berg. Fahrzeuge, die mehr als 5 Tonnen wiegen, dürfen dort seitdem nicht mehr durch. Die Stadt allerdings will die Sallerner Schule neu bauen, und denn Baustellenverkehr wohl ausgerechnet durch die gefährdeten Straßen führen.

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