Sa., 14.01.2023 , 17:30 Uhr

Zeugen gesucht

Runding: Mann stirbt bei schwerem Verkehrsunfall

Am Samstagnachmittag ist ein 61-Jähriger bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Runding im Landkreis Cham gestorben. Auch weitere Personen wurden dabei schwer verletzt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Runding ist am Samstagnachmittag ein Mann gestorben. Der 61-Jährige ist laut Polizei mit seinem Auto auf der B20 Richtung Cham auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit einem Auto zusammengekracht. Dabei ist er wieder zurück auf seine Fahrspur geschleudert worden, die Fahrerin hinter ihm fuhr in seine rechte Fahrzeugseite. Der Mann aus dem Landkreis Schwandorf verstarb noch vor Ort. Durch den Unfall entstand an zwei Autos ein Totalschaden, fünf Personen wurden dabei schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die B20 war für mehrere Stunden gesperrt. Ein Lastwagenfahrer hatte die Einsatzkräfte zusätzlich behindert, als er auf der Fahrbahn wenden wollte, um den Stau zu vermeiden. Er blockierte die Retter dadurch, weshalb er jetzt ein Bußgeld zahlen muss. Der 28-Jährige hatte sein Fehlverhalten allerdings später eingesehen und sich bei der Polizei entschuldigt.

MH/JM

Polizeimeldung

Am Samstag, den 14.01.2023, gegen 13:05 Uhr befuhr ein 61-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf mit seinem Pkw, Mazda, die B20 in Richtung Cham. Bei Runding auf Höhe des Abschnittes 2240 – Km 0,500 (Brücke über dem Regen) kam dieser aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 44-jähriger Landkreisbürger mit seinem Pkw, Ford, die B20 in Richtung Furth im Wald. Mit ihm Fahrzeug befand sich auf der Rücksitzbank sein 8-Jähriger Sohn. Es kam auf der Brücke über dem Regen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen dem Mazda und dem Ford. Das Fahrzeug des 61-Jährigen wurde durch die Wucht des Aufpralls zurück auf die ursprüngliche Fahrspur geschleudert.

Hinter dem 61-Jährigen fuhr eine 33-Jährige aus dem Landkreis Landshut mit ihrem Pkw, Skoda. Mit im Fahrzeug befanden sich zwei weiteren Personen. Die 33-Jährige fuhr dann in die rechte Fahrzeugseite des 61-Jährigen. Der 61-Jährige Fahrer des Mazda wurde durch den Zusammenstoß tödlich verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 44-jährige Fahrer des Ford sowie der 8-Jährige Sohn wurde mit schweren Verletzungen ins Uni-Klinikum Regensburg eingeliefert. Die 33-jährige Fahrerin sowie die zwei weiteren Pkw-Insassen wurden mit mittelschweren Verletzungen in umliegenden Krankenhäusern eingeliefert.

Durch den Unfall entstand an zwei Fahrzeugen ein Totalschaden der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 31.000 Euro. Die B 20 blieb bis zum Abschluss der Rettungs- und Bergemaßnahmen sowie der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme, zu der auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, für mehrere Stunden gesperrt. Zeugen welche den Unfall beobachtet hatten, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Cham unter der Tel.-Nr.:09971/85450 in Verbindung zu setzen.

 

Lkw-Fahrer blockiert Anfahrt für Rettungsfahrzeuge (Pressemitteilung vom 15. Januar)

Auf der B20 zwischen Chammünster und Runding ereignete sich wie bereits berichtet am 14.01. ein tödlicher Verkehrsunfall. Bei der Anfahrt zur Unfallstelle wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei durch einen wenden Lkw auf der B20 behindert. Dieser stand quer auf beiden Fahrspuren und versuchten dem Stau zu entgehen. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn war für die Einsatzkräfte kein Durchkommen. Sie mussten warten, bis der Lkw-Fahrer fertig rangiert hatte. Ihn erwartet nun eine Bußgeldanzeige wg. verbotswidrigen Wendens auf einer Kraftfahrstraße und nicht Freimachens der Fahrbahn für Einsatzfahrzeuge i.H.v. 320 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Der 28-jährige Lkw-Fahrer aus dem östlichen Landkreis Cham rief später bei der PI Cham an und entschuldigte sich für sein Fehlverhalten.

Die Polizei weist daraufhin, dass das Wenden auf einer Kraftfahrstraße mit erheblichen Bußgeldern und Fahrverbot belegt werden kann. Immer wieder werden Einsatzkräfte behindert und gefährdet, da Fahrzeugführende wenden.

Bei einer konkreten Gefährdung oder einem Unfall droht ein Strafverfahren wg. Gefährdung des Straßenverkehrs. Dies kann einen kompletten Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge haben.

 

Polizeiinspektion Cham

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