So., 26.12.2021 , 14:19 Uhr

Ruhiger Verkehr in Bayern - mehr Flüge als im Vorjahr

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat der Flugverkehr am Münchner Flughafen etwas zugelegt. Es seien rund 620 Starts und Landungen geplant, sagte ein Sprecher am Sonntag.

Am Vortag waren es rund 500 gewesen. Es werde wieder mehr geflogen als im Vorjahr mit dem weitgehenden Lockdown. «Aber natürlich sind wir noch weit weg von vor der Pandemie.»

In den bayerischen Weihnachtsferien sind am Münchner Flughafen rund 10 000 Starts und Landungen zu weltweit 145 Zielen geplant – vor der Pandemie waren es im den Weihnachtsferien rund 15 000. Im vergangenen Jahr hatte es allerdings in der gesamten Ferienzeit nur 2300 Starts und Landungen geben.

Die Kontrollen insbesondere von Impf- und Genesenen-Zertifikaten sowie von Testnachweisen, die anfangs für Verzögerungen sorgten, hätten sich eingespielt, sagte der Sprecher. «Es läuft mittlerweile relativ gut, weil die Leute Bescheid wissen.» Auch die Maskenpflicht am Airport und in den Flugzeugen werde eingehalten.

Manche kehrten am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits zurück, andere starteten in den Urlaub oder zum Verwandtenbesuch. Die meisten Flüge führen laut Airport in den Weihnachtsferien nach Spanien, gefolgt von Zielen in Italien und Frankreich. Spanien war am Donnerstag von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet eingestuft worden; Frankreich ist dies seit 19. Dezember.

Auf Bayerns Straßen blieb es am Vormittag weitgehend ruhig. Die Karte des beim Verkehrsministerium angesiedelten Verkehrslagedienstes zeigte zunächst auf allen Fernstraßen grün. Gegen Mittag bildeten sich kleinere Staus vor allem Richtung Süden, etwa auf der Autobahn A8 Richtung Salzburg.

Rückreiseverkehr wurde eher für den Nachmittag erwartet. Der ADAC rechnete insgesamt um die Weihnachtsfeiertage mit mehr Verkehr und Staus auf den Autobahnen als an Weihnachten 2020 mit dem deutschlandweiten Teil-Lockdown. Am zweiten Weihnachtsfeiertag sei Geduld gefragt, da viele von Verwandten- und Familienbesuch zurückkehrten. Dennoch werde es auf den Straßen voraussichtlich nicht so eng wie in früheren Jahren, hatte der Autoclub vor den Feiertagen mitgeteilt.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

27.02.2026 Bayern: «Stagnation statt Aufschwung» auf dem Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar um 3.716 auf 341.061 gesunken, dennoch ist das der höchste Stand für einen Februar seit 2010. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent und bleibt unverändert zur Januar-Quote. Im Februar 2025 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 06.02.2026 Bayern: Mehr Baugenehmigungen – doch die Entspannung bleibt aus Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Freistaat im Jahr 2025 insgesamt 54.149 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom früheren Niveau ist der Wohnungsbau jedoch weiterhin weit entfernt: 2021 lag die Zahl noch bei 80.344 genehmigten Wohnungen. Eine spürbare Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist damit weiterhin nicht 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage