Sa., 21.03.2026 , 08:46 Uhr

Roboterassistierte Chirurgie: Neue Präzision in der Knie-Endoprothetik in Kelheim

Caritas-Krankenhaus St. Lukas zieht nach eineinhalb Jahren mit dem CORI-System eine erste vielversprechende Bilanz.

Im Caritas-Krankenhaus St. Lukas kommt seit rund eineinhalb Jahren modernste Technik in der orthopädischen Chirurgie zum Einsatz. Das Haus zieht nun eine erste vielversprechende Bilanz. Mit dem Einsatz des robotergestützten CORI-Systems in der Knie-Endoprothetik beschreitet St. Lukas einen zukunftsweisenden Weg: hin zu noch präziseren Operationen, minimalinvasiveren Eingriffen und einer spürbaren Steigerung der Patientenzufriedenheit.

„Wir sind stolz darauf, als eines der ersten Krankenhäuser in der Region das CORI-System in der Endoprothetik einzusetzen“, sagt Geschäftsführerin Claudia Eder. „Es bringt uns auf ein neues Niveau in der orthopädischen Versorgung.“

Das CORI-System gilt derzeit als eine der modernsten Technologien zur Behandlung des Kniegelenks. Es erstellt ein hochauflösendes 3-D-Modell des betroffenen Bereichs und ermöglicht es, Implantate exakt dort zu platzieren, wo sie ihre Funktion optimal entfalten können. Anders als bei herkömmlichen Verfahren wird der Eingriff individuell auf das jeweilige Bein des Patienten abgestimmt – von der präzisen MRT-basierten Bildgebung bis hin zur passgenauen Positionierung des Implantats, durch den Ingenieur hinter dem System.

Besonders hervorzuheben ist die knochensparende Operationstechnik: Da das System mit höchster Genauigkeit Achsen und Winkel erfasst. Der Operateur kann das Implantat anschließend manuell einsetzen, die Lage frei gestalten, basierend auf den individuellen Gegebenheiten des Patienten. Dadurch kann der Eingriff gezielter und durch die geringe Knochenschnittmenge gewebeschonender erfolgen. Das bedeutet für viele Patientinnen und Patienten: weniger Belastung, schnellere Erholung, bessere Langzeitergebnisse.

„Die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind durchweg positiv“, berichtet Claudia Eder. „Viele unserer Patientinnen und Patienten spüren die Verbesserung bereits in der frühen Rehabilitationsphase – und profitieren langfristig von mehr Mobilität und Lebensqualität.“

Gemeinsam mit der Herstellerfirma Smith & Nephew aus Hamburg plant das Caritas Krankenhaus St. Lukas derzeit eine Präsentationsveranstaltung, bei der sich Patientinnen und Patienten aus erster Hand über die Vorteile des CORI-Systems informieren können.

Hans-Christian Wagner

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