Gegen 22:40 Uhr klingelte es am Freitag, 13.02.2026, an der Tür eines Wohnhauses in Rimbach. Als der 30-jährige Bewohner öffnete, wurde er unvermittelt mit einem Messer angegriffen.
Der mutmaßliche Täter, ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Cham, flüchtete anschließend mit seinem Auto vom Tatort.
Wenig später verlor der 35-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte unweit des Tatorts gegen eine Hausmauer. Trotz des Unfalls konnte er sich selbst aus dem Wagen befreien.
Anschließend betrat er eine nahegelegene Gaststätte, wo ihn alarmierte Polizeikräfte kurze Zeit später festnahmen.
Der Beschuldigte wurde am Samstagvormittag auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der 35-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Sowohl das Opfer als auch der Tatverdächtige wurden in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Der 30-Jährige erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, übernahm noch in der Nacht die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.
Derzeit gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Bei beiden Männern handelt es sich um deutsche Staatsangehörige.
PP Oberpfalz / TVA Onlineredaktion