Eine junge Frau aus Rimbach im Landkreis Cham ist Opfer eines Internetbetrugs geworden. Beim Versuch, ein Buch über eine Online-Verkaufsplattform zu verkaufen, wurde sie um einen Betrag von 630 Euro betrogen.
Angeblicher Käufer schickte Phishing-Link
Die 20-Jährige hatte ein Buch online zum Verkauf angeboten. Ein vermeintlicher Käufer meldete sich und schlug eine Online-Zahlung vor. Kurz darauf erhielt die Frau eine E-Mail mit einem Link, der angeblich zur Zahlungsabwicklung dienen sollte. In gutem Glauben klickte sie den Link an, gab ihre Kreditkartendaten ein und bestätigte die Transaktion mit einer TAN.
Unberechtigte Abbuchung vom Konto
Kurz nach der Eingabe der Daten bemerkte die Frau eine unberechtigte Abbuchung von ihrem Konto in Höhe von 630 Euro. Sie wandte sich an die Polizei und erstattete Anzeige wegen Betrugs. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Polizei warnt vor Phishing-Mails
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor sogenannten Phishing-Mails. Nutzerinnen und Nutzer von Online-Verkaufsplattformen sollten besonders vorsichtig sein, wenn sie Zahlungsabwicklungen über Drittanbieter durchführen und niemals sensible Daten über unbekannte Links eingeben.