Nach dem Unfall mit einem Schwertransport auf der A93 im Bereich Regenstauf ziehen sich die Bergungsmaßnahmen noch länger als ursprünglich berichtet. Laut Auskunft der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg könnte es bis in die Mittagszeit dauern. Auf diversen Verkehrsportalen und laut Berichten von Autofahrern vor Ort gibt es durch die Maßnahmen und die damit verbundene Sperrung einen großen Stau, sowohl auf der Autobahn, als auch auf der angrenzenden Ponholzer- bzw. Amberger Straße. Auch um 12:40 Uhr staute es sich vor Ort noch erheblich.
MF
Auf der A 93 bei Regenstauf ist am Donnerstagmorgen ein Schwertransport beschädigt worden. Weil dessen Ladung anschließend schräg lag und auf die Fahrbahn zu kippen drohte, musste die Autobahn in Richtung Holledau zwischen Ponholz und Regenstauf vollständig gesperrt werden. Die aufwendige Bergung läuft.
Der 47-jährige Fahrer war gegen 3:30 Uhr mit dem Schwertransport auf der A 93 unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Ponholz und Regenstauf trennte sich nach aktuellem Kenntnisstand der Nachläufer des Langholzverbinders. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt.
Der Nachläufer blieb zwischen dem Seitenstreifen und dem rechten Fahrstreifen stehen. Der Fahrer konnte das Zugfahrzeug samt Ladung noch etwa 100 Meter weit bis zum Seitenstreifen bewegen. Dadurch geriet die Ladung allerdings in Schräglage und drohte auf die Fahrbahn zu kippen.
Die Freiwillige Feuerwehr Teublitz übernahm zunächst die Sperrung der A 93 und leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Ponholz aus. Auch die Autobahnmeisterei Pentling sowie die Feuerwehren aus Regenstauf und Ponholz wurden zur Verkehrssicherung und für die Aufräumarbeiten hinzugezogen.
Ein Abschleppdienst ist mit der Bergung des Schwertransports beschäftigt. Wegen der schwierigen Arbeiten bleibt die A 93 in Richtung Holledau bis auf Weiteres vollständig gesperrt.
Die Verkehrspolizei Regensburg hat die Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen.
Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Regensburg / MF