Mi., 20.05.2020 , 13:50 Uhr

Regensburger Tanzschulen klagen für Wiedereröffnung in der Corona-Krise

Die Tanzschulen in Regensburg haben sich zusammengeschlossen und gemeinsam Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Sie fordern die Wiedereröffnung ihrer Tanzschulen ab dem 25. Mai. 

Vor mehreren Wochen hatten die Tanzschulen Hygienekonzepte für kontaktlose Privatstunden, Solotanzkurse und Tanzen in kleinen Gruppen erarbeitet, um die Mitarbeiter und Kunden in der Corona-Krise umfangreich zu schützen.

"Seit nunmehr 10 Wochen erhalten wir trotz unzähliger Mails und Anrufe bei den bayerischen Ministerien weder Antwort noch planungssichere Perspektiven für die Zukunft. Wir sind hartnäckig und kämpfen für unsere Existenzen, Arbeitsplätze und vor allem unsere Freude am Tanzen, die wir teilen möchten." - Felix Göldl - DANCEIMPERIAL Regensburg

 
Deshalb haben sich die fünf Tanzschulen in Regensburg zusammengeschlossen und einen Eilantrag beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gestellt. In diesem fordern sie die Wiedereröffnung ihrer Betriebe ab dem 25. Mai.
 
Seit 16. März sind die Tanzschulen in ganz Bayern geschlossen. Bei den Tanzschulen in Regensburg fallen dennoch weiterhin jeden Monat zwischen 4.000 und 12.000 Euro an Betriebskosten für Pacht, Strom, Versicherungen und sonstigen Betriebsunterhalt an.
 
Die Tanzschulen gehen diesen drastischen Schritt der Klage jetzt auch deshalb, weil sie trotz staatlicher Hilfsprogramme und -leistungen keine Reserven mehr haben, heißt es in dem Anwaltsschreiben, das TVA vorliegt. Weiter wird dort angebracht, dass sich die fünf betroffenen Einrichtungen von den staatlichen Behörden ohne Not in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht fühlen.
 
Wenn private Tanzstunden wieder möglich wären, könnten allein damit etwa ein Viertel der Einnahmen generiert werden. Sie sehen zudem kein Problem, dass der Abstand zwischen Tanzlehrer und Tanzpaar der Privatstunde eingehalten werden kann. Auch bei Tanzkursen in kleineren Gruppen könne ein Mindestabstand eingehalten werden, heißt es weiter in dem Schreiben.
 
Die Tanzschulen berufen sich darauf, dass die momentane Schließung eine undifferenzierte Ungleichbehandlung darstelle, für die es aus hygienefachlichen Gründen keine Notwendigkeit gebe.
 
 

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2026 Regensburg: Drogenhandel am Bahnhof – 19-Jähriger landet im Gefängnis Mehrere Kontrollen im Bahnhofsbereich Zwischen Sonntag, 8. Februar 2026, und Mittwoch, 11. Februar 2026, kontrollierte die Polizei den 19-Jährigen wiederholt im Bereich des Bahnhofs. Dabei hatte er teilweise Marihuana im niedrigen zweistelligen Grammbereich bei sich. Nach Angaben der Ermittler wurde er zudem mehrfach beim Verkauf von Cannabis beobachtet. Erneut beim Handel in der Maximilianstraße Am 12.02.2026 Landkreis Regensburg: Licht und Schatten kurz nach Start der Generalsanierung Eine knappe Woche nach Start der Generalsanierung gibt es ein erstes Fazit aus dem Landkreis Regensburg. Es gab zwar einige Anlaufschwierigkeiten, allerdings arbeitet man schon an Lösungen. Hier ein Überblick: 12.02.2026 Regensburg: Gemeinsam Leben retten und Stammzellenspender werden In Regensburg findet am Sonntag eine Registrierungsaktion der AKB unter dem Motto „Gemeinsam gegen Leukämie“ statt. Interessierte können sich vor Ort per Wangenabstrich registrieren lassen. 12.02.2026 Eishockey verliert prägende Trainerpersönlichkeit - Jiri Ehrenberger verstorben Der Deggendorfer SC hat heute eine traurige Nachricht bekannt geben: Jiri Ehrenberger ist am Mittwoch im Alter von 70 Jahren nach langer, schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie verstorben. Der gebürtige Tscheche war unter anderem auch Trainer bei den Eisbären Regensburg.