Mo., 30.05.2022 , 16:45 Uhr

„Missa und Vesperae“

Regensburger Domspatzen präsentieren zwei Meisterwerke von Mozart

Die Regensburger Domspatzen präsentieren am 2. Juni gemeinsam mit der Hofkapelle München in der Regensburger Dreieinigkeitskirche Mozarts große Credo-Messe (KV 257) und die „Vesperae solennes de Confessore“ (KV 339).    

„Missa und Vesperae“, so lautet der Titel des Konzertprogramms. Domkapellmeister Christian Heiß hat für den Abend die beiden berühmten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart ins Programm genommen. Die Domspatzen bestreiten unter seiner Leitung das Eröffnungskonzert der „Tage Alter Musik“. Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung dieses Festivals präsentieren die Domspatzen gemeinsam mit der Hofkapelle München dasselbe Programm. Für das Konzert am Donnerstag, 2. Juni um 20.00 Uhr in der Regensburger Dreieinigkeitskirche gibt es noch Karten.

 

64 mal Credo

Mozart schrieb die eher selten zu hörende große Credomesse wohl im Alter von 20 Jahren. Sie zeichnet sich durch besonderen musikalischen Schwung aus. Den Namen trägt sie wegen der besonders ausführlichen Behandlung des „Credo“-Teils, in dem Chor und Solisten nicht weniger als 64 mal ein fröhliches „Ich glaube!“ rufen. Die „Vesperae Solennes de Confessore“ schrieb Mozart in Salzburg mit 24 Jahren, kurz nach dem Tod seiner Mutter. In diesem Werk verarbeitet er seine Trauer, besonders deutlich im „Laudate Dominum“, im fünften Teil der Vesperae. Das gesamte Werk besticht durch vielfältige Register. Der abschließende Chorsatz, das „Magnificat“, bringt Pauken und Trompeten zum Erschallen. Sie geben dem Werk den Namen „Solennes“ (feierlich).

 

Spitzensänger und Spitzenorchester

Die Regensburger Domspatzen stehen für anspruchsvollen Chorgesang. Sie sind der wohl älteste Knabenchor der Welt. Seit 975 erklingt im Dom St. Peter zu Regensburg ihr mehrstimmiger Gesang. Das unverwechselbare Klangideal der Domspatzen ist seit jeher bestimmt von den reinen, glockenklaren Knaben- und jungen Männerstimmen. Im Mittelpunkt eines jeden Konzerts steht das musikalische Erbe des Regensburger Domchores. Die musikalischen Wurzeln der Regensburger Domspatzen werden in jedem Konzert hörbar.

Die Hofkapelle München mit ihrem Konzertmeister Rüdiger Lotter wird von Kritikern und Fachpresse gleichermaßen gefeiert. Hofkapelle München und Domspatzen Regensburg – das hat bereits 2019 und 2021 bestens funktioniert. „Ich freue mich auf das gemeinsame Musizieren mit diesem Spitzenorchester“, sagt Domkapellmeister Heiß. Die Hofkapelle bestreitet einen Teil des Konzertprogramms mit Christian Cannabichs Sinfonie Nr. 67 in G-Dur. Die Solistenrollen sind besetzt mit Katja Stuber (Sopran), Dorothée Rabsch (Alt), Michael Mogl (Tenor) und Joachim Höchbauer (Bass). Die beiden Letztgenannten begannen ihre Gesangskarriere bei den Regensburger Domspatzen.

Karten fürs Konzert am 2. Juni gibt es bis Mittwoch noch auf www.okticket.de und dann an der Abendkasse.

 

Regensburger Domspatzen

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