Mo., 28.03.2022 , 15:51 Uhr

Polizei

Regensburg: Zwei unbekannte Täter attackieren Partygänger

Am Samstag (26. März) in den frühen Morgenstunden hat ein bisher unbekannter Täter zwei Partygänger am Taxistand des Bahnhofes Regensburg zuerst beleidigt und dann angegriffen. Die beiden Männer konnten den Angreifer überwältigen. Kurze Zeit später attackierte er zusammen mit einem Begleiter die beiden erneut. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Ersten Ermittlungen zufolge stiegen gegen 2 Uhr die zwei Partygänger in der Maximilianstraße aus einem Taxi und gingen in Richtung Bahnhof. Ein unbekannter Täter beleidigte dabei die beiden 27 und 33 Jahre alten Männer und schubste den 33-Jährigen. Der 27-Jährige konnte den unbekannten Täter zu Boden bringen.

 

Täterbeschreibung erster Täter:

Dieser wird wie folgt beschrieben:

– mindestens 30 Jahre alt
– 1,75 m bis 1,80 m groß
– Irokesenschnitt, silbergraue Haare
– unreine, vernarbte Gesichtshaut
– osteuropäischer Akzent
– weißes Oberteil
– blaue Jeans.

Die Beteiligten trennten sich dann zunächst. Die jungen Männer gingen zur Toilette eines Schnellrestaurants. Nun kam der unbekannte Täter mit Verstärkung zurück. Der Mann mit dem Irokesenschnitt trat mit dem Fuß nach dem 33-Jährigen und zog ihm den Pulli über den Kopf, so dass der 33-Jährige wehrlos war. Auch der zweite unbekannte Täter wollte auf den 33-Jährigen losgehen. Der 27-Jährige eilte seinem Freund zu Hilfe und konnte den zweiten Angreifer zu Boden bringen. Allerdings wurde der 27-Jährige dabei am Auge getroffen.

Täterbeschreibung zweiter Täter:

Die Personenbeschreibung des zweiten unbekannten Täters:

– circa 20 bis 25 Jahre alt
– 1, 60 m bis 1,70 m
– schwarze Haare
– dunkle Jacke
– osteuropäischer Akzent

Die beiden jungen Männer verständigten die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Eine herbeigeeilte Bundespolizeistreife konnte am Tatort nur noch die beiden jungen Männer antreffen. Die unbekannten Täter waren bereits geflüchtet.

Die Partygänger erlitten leichte Verletzungen.

 

Zeugen gesucht

Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. Hierzu werden auch die Videoaufzeichnungen innerhalb und außerhalb des Bahnhofsgebäudes ausgewertet. Hinweise, die zur Identifizierung des unbekannten Täters beitragen können, nimmt die Bundespolizei Waldmünchen unter der Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de entgegen.

 

Bpoli/JM

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Mintraching: Graffiti an Schule – 18-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt Nach Graffiti an einer Schule in der Aukofener Straße in Mintraching hat die Polizeiinspektion Neutraubling einen 18-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Die Schmierereien mit teils politischem Inhalt richteten einen Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe an.   Schmierereien an der Schule in der Aukofener Straße Zwischen Samstag, 03.10.2026, 15:00 Uhr, und Sonntag, 04.10.2026, 11:00 Uhr, brachte ein bislang 22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom