Mo., 10.07.2023 , 15:04 Uhr

Regensburg: Zwei Feueralarme fordern Einsatzkräfte

Heute Früh musste die Feuerwehr fast gleichzeitig zu zwei Bränden ausrücken.

Gegen halb zehn hatte es im vierten Stock eines Ärztehauses im Regensburger Osten gebrannt. Die Angestellten konnten sich unverletzt aus dem Gebäude retten. Nur einem Patienten war es aufgrund seines medizinischen Zustands nicht möglich, das Gebäude zu verlassen. Dieser musste weiterhin in der Arztpraxis vom zuständigen Team betreut werden, während der Brand gelöscht wurde.

Zur gleichen Zeit mussten die Feuerwehrkräfte zu einem weiteren Einsatz in der Altstadt ausrücken. Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um einen Fehlalarm gehandelt hat.

 

Mitteilung der Berufsfeuerwehr Regensburg

Heute gegen 09:30 Uhr lief in der Integrierten Leitstelle Regensburg ein Alarm durch eine automatische Brandmeldeanlage eines in der Straubinger Straße befindlichen Ärztehauses ein. Standartgemäß rückte umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr aus.

Nachdem die Einsatzkräfte kurz darauf an der Einsatzstelle eingetroffen waren, wurde mit Hilfe der Brandmeldeanlagentechnik schnell ein Kleinbrand im vierten Obergeschoß lokalisiert. Die Kräfte der Feuerwehr konnten so zielgerichtet unter schwerem Atemschutz zugreifen und mittels eines Hochdrucklüfters eine weitere Schadensausbreitung verhindern.

Die im Ärztehaus befindliche Mitarbeiter verließen schon beim ersten ertönenden des Räumungsalarms das Gebäude und teilten vorbildlich den ersteintreffenden Feuerwehrkräften mit, dass alle das Gebäude verlassen haben. Nur ein Patient, der sich in einer Praxis unterhalb des Brandgeschosses aufhielt, konnte aus medizinischen Gründen das Gebäude nicht ohne Weiteres verlassen. Dieser musste deshalb weiterhin im Gebäude von dem zuständigen Praxisteam, unter Leitung der Feuerwehr, betreut werden. Parallel dazu wurde mit einem Rettungsdienstteam die Evakuierung des Patienten vorbereitet. Dies konnte aber durch die zeitgleich erfolgreiche Brandbekämpfung im vierten Obergeschoss schnell verworfen werden und der Patient somit in der Praxis verbleiben.

Auf Grund der frühzeitigen Warnung/Alarmierung durch die Brandmeldeanlage und dem vorbildlichen Verhalten der Personen im Objekt, konnten die Feuerwehrkräfte gezielt zur Brandbekämpfung eingesetzt werden und mussten sich nicht mit der Kontrolle bzw. der Räumung des Gebäudes befassen.

Parallel zu den Löscharbeiten kam es zu einer weiteren Brandmeldung im Altstadtbereich. Hierzu wurde ein Teil von freien Einsatzkräften der Einsatzstelle Straubinger Straße abgezogen und mit weiteren Kräften von der Hauptfeuerwache ergänzt. An der zweiten Einsatzstelle konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Schnell stellte sich heraus, dass es dort bei der Nahrungsmittelzubereitung zu einem Täuschungsalarm gekommen war.

Insgesamt waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst ca. 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

 

 

 

 

 

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