Die Zöllner kontrollierten einen Reisenden, der mit seinem Auto von Rheinland-Pfalz nach Kroatien unterwegs war. Auf die Frage nach verbotenen Waren, Betäubungsmitteln oder Medikamenten gab der Mann zunächst an, nichts Derartiges mitzuführen.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Einsatzkräfte in einem Koffer zunächst acht Tabletten Stanozolol. Erst nach dem Fund räumte der Mann ein, weitere Anabolika dabei zu haben.
Mehrere Dopingmittel sichergestellt
Insgesamt stellte der Regensburger Zoll verschiedene Dopingmittel sicher. Darunter befanden sich Tabletten und Ampullen mit anabol wirkenden Substanzen wie Stanozolol und Testosteron. Diese Stoffe werden als Dopingmittel missbraucht und können bei unsachgemäßer Anwendung erhebliche Gesundheitsrisiken verursachen.
Strafverfahren eingeleitet
Nach Angaben des Zolls überschritt die sichergestellte Menge deutlich die Grenze zur nicht geringen Menge. Eine allgemeine Freimenge für das Mitführen von Dopingmitteln gibt es nicht. Auch innerhalb der Europäischen Union dürfen solche Mittel nicht uneingeschränkt mitgeführt oder durch Deutschland transportiert werden.
Gegen den Mann wurde deshalb ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit einem Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet. Die Dopingmittel wurden sichergestellt. Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen konnte der Reisende seine Fahrt fortsetzen.
PM Hauptzollamt Regensburg / FC