Im Rahmen der Aktion befragten die Zöllnerinnen und Zöllner mehr als 170 Personen. Zusätzlich wurden mehrere Geschäftsunterlagenprüfungen eingeleitet.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüfte sowohl Mitarbeitende vor Ort als auch betriebliche Unterlagen der Unternehmen.
Die bisherigen Kontrollen führten zu insgesamt 23 Sachverhalten, die nun weiter untersucht werden müssen. Nach Angaben des Hauptzollamts ergaben sich Hinweise auf:
Darüber hinaus besteht in einem Fall der Verdacht auf Sozialversicherungsbetrug. In einem weiteren Fall wurde die zuständige Ausländerbehörde informiert.
Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. An die durchgeführten Kontrollen schließen sich nun umfangreiche Nachermittlungen an. Dabei werden insbesondere die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der jeweiligen Unternehmen abgeglichen.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls führt regelmäßig bundesweite Schwerpunktprüfungen durch. Grundlage ist ein risikoorientierter Prüfungsansatz. Ziel dieser Maßnahmen ist die Aufdeckung und Ahndung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung sowie Sozialleistungsbetrug.
PM Hauptzollamt Regensburg / TVA Onlineredaktion