Fr., 08.05.2026 , 14:09 Uhr

Regensburg: Zoll prüft Paketbranche – 23 Verdachtsfälle nach Schwerpunktaktion

Das Hauptzollamt Regensburg zieht eine erste Bilanz zur bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche. Am 06. Mai 2026 waren insgesamt 68 Beschäftigte der Standorte Regensburg, Weiden und Hof im Einsatz.

Mehr als 170 Personen überprüft

Im Rahmen der Aktion befragten die Zöllnerinnen und Zöllner mehr als 170 Personen. Zusätzlich wurden mehrere Geschäftsunterlagenprüfungen eingeleitet.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüfte sowohl Mitarbeitende vor Ort als auch betriebliche Unterlagen der Unternehmen.

23 Sachverhalte mit weiterem Ermittlungsbedarf

Die bisherigen Kontrollen führten zu insgesamt 23 Sachverhalten, die nun weiter untersucht werden müssen. Nach Angaben des Hauptzollamts ergaben sich Hinweise auf:

Darüber hinaus besteht in einem Fall der Verdacht auf Sozialversicherungsbetrug. In einem weiteren Fall wurde die zuständige Ausländerbehörde informiert.

Weitere Nachermittlungen laufen

Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. An die durchgeführten Kontrollen schließen sich nun umfangreiche Nachermittlungen an. Dabei werden insbesondere die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der jeweiligen Unternehmen abgeglichen.

Regelmäßige Schwerpunktprüfungen

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls führt regelmäßig bundesweite Schwerpunktprüfungen durch. Grundlage ist ein risikoorientierter Prüfungsansatz. Ziel dieser Maßnahmen ist die Aufdeckung und Ahndung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung sowie Sozialleistungsbetrug.

PM Hauptzollamt Regensburg / TVA Onlineredaktion

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