Do., 27.03.2025 , 16:09 Uhr

Regensburg: Workshop zur Weiterentwicklung der Sicherheitsmaßnahmen im Bahnhofsumfeld

Das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet von einem Workshop zum Thema Sicherheit im Bahnhofsumfeld Regensburg.

Am 20. März 2025 fand bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd ein Workshop unter dem Titel „Sicherheit im öffentlichen Raum – Bahnhofsumfeld Regensburg“ statt. Eingeladen hatte die Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“, um bestehende Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des Bahnhofs zu überprüfen und neue Ansätze zur Verbesserung der Lage zu entwickeln. Im Fokus standen sowohl die objektive Sicherheitslage als auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger.

Polizei begrüßt Vertreter zahlreicher Behörden

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Polizeidirektor Markus Fuchs, Leiter der Polizeiinspektion Regensburg Süd, sowie Polizeidirektor Bernhard Huber, polizeilicher Leiter der Arbeitsgruppe, die Teilnehmer. Gemeinsam mit Erster Polizeihauptkommissarin Karin Paul, zuständig für Ordnungs- und Schutzaufgaben, präsentierte Huber die aktuelle Lage im Bahnhofsumfeld und stellte bereits laufende Maßnahmen vor. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen.

Breite Beteiligung von Stadt, Land und Justiz

Am Workshop nahmen unter anderem Vertreter der Regierung der Oberpfalz, der Stadt Regensburg, des Landesamts für Asyl und Rückführungen, der Justizvollzugsanstalt, der Staatsanwaltschaft Regensburg, der Bundespolizei sowie weitere Vertreter der Regensburger Polizei teil. Gemeinsam analysierten sie den aktuellen Stand der Sicherheitsmaßnahmen und erarbeiteten neue Handlungsoptionen.

Neue Ideen für mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen an innovativen Ideen zur Verbesserung der Sicherheitslage. Geplant sind unter anderem Maßnahmen zur Aufwertung der Fürst-Anselm-Allee. Dazu zählen die Sanierung der Brunnen sowie die Schaffung kultureller Angebote, um die Aufenthaltsqualität in dem Bereich zu steigern. Auch die Prüfung einer Cannabisverbotszone im Bereich des Bahnhofs wurde angestoßen.

Gemeinsames Ziel: Nachhaltige Sicherheit im Bahnhofsviertel

In seinem Abschlussstatement betonte Polizeidirektor Bernhard Huber, wie wichtig ein ganzheitlicher Ansatz und die kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen sind. Die Ergebnisse des Workshops sollen nun von den jeweiligen Fachstellen geprüft und schrittweise umgesetzt werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Polizei und weiteren Institutionen bleibt dabei ein zentraler Baustein für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum rund um den Bahnhof Regensburg.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz  / MF

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