Fr., 23.03.2018 , 11:46 Uhr

Regensburg: Wolfgang Lindner ist der 124. Spitalmeister

Das St. Katharinenspital Regensburg hat einen neuen Leiter: Der 124. Spitalmeister in der Geschichte der Stiftung heißt Wolfgang Lindner. Der gebürtige Nabburger (44) zeichnet sich besonders durch seinen breiten Erfahrungsschatz sowohl im Pflege- und Gesundheitssektor, im Finanzwesen wie auch in der Immobilienverwaltung aus. 

Die Position des Spitalmeisters ist bereits mit Gründung der Stiftung im 13. Jahrhundert in den Statuten verankert und umfasst die Leitung äußerst unterschiedlicher Stiftungsbereiche: Seniorenheim, Brauerei, Forst, Archiv und Pfarrei – und somit die Mitarbeiterführung von rund 100 Angestellten.

Ab 01. November tritt Lindner die Nachfolge von Willibald Koller an, der dann nach 11 Jahren vom Spitalrat in den Ruhestand verabschiedet wird. Mit Koller verlässt ein erfahrender Ökonom das Spital, in dessen Ägide viele richtungsweisende Entscheidungen fielen, sowohl baulich als auch strukturell. Neben der Modernisierung des gesamten Altenheimbereichs und der Auslegung auf Nachhaltigkeit im Energieverbrauch der gesamten Spitalanlage zählt auch die zukunftsorientierte Ausrichtung der Brauerei u. a. mit einer jungen Craftbierlinie zu Kollers Verdiensten.

Die Bestimmung der Nachfolge lag nun gemäß Satzung beim Spitalrat als Wahlgremium – bestehend aus vier geistlichen und vier weltlichen Räten. Innerhalb eines hochkarätigen Bewerberkreises fiel die Entscheidung nun einstimmig auf Wolfgang Lindner.

Die Herausforderungen werden auch für den neuen Spitalmeister nicht geringer – angefangen von den aktuellen Veränderungen im Pflegebereich über die laufenden Modernisierungsprozesse in der Brauerei. „Die vielen unterschiedlichen Bereiche der Stiftung werden äußerst vielfältige Strategien von mir erfordern“, so Lindner, „dessen bin ich mir voll bewusst. Aber genau das macht für mich den Reiz dieser Position auch aus.“

Hierbei kann Lindner aber dann auf ein erfahrenes und loyales Team im Rücken zurückgreifen. „Die einzelnen Bereiche der Stiftung wie Brauerei, Altenheim, Archiv oder Verwaltung sind an ihren Spitzen optimal besetzt und somit gut aufgestellt“, so Willibald Koller. „Zuverlässige Personen, die teils schon sehr lange mit dem Spital verbunden sind.“

Pressemitteilung/MF

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