Sa., 19.06.2021 , 08:02 Uhr

Polizei mahnt: kein Alkohol oder Drogen!

Regensburg: viele Unfälle mit E-Scootern

Immer häufiger sieht man die Elektroroller durch die Straßen flitzen. Doch manchen ist wohl nicht klar, dass sie auch ganz schön gefährlich sein können. Ein 30-Jähriger schwebt in Lebensgefahr.

Im Laufe des gestrigen Freitags kam es im Stadtgebiet Regensburg zu einer Häufung von Vorfällen mit „E-Scooter“ Fahrern.

Der tragischste Vorfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr in der Hornstraße. Ein 30-jähriger Führer eines solchen Elektrokleinstfahrzeuges kam alleinbeteiligt zu Sturz und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Es kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, dass er an den Unfallfolgen versterben wird. Er trug keinen Helm. Ob er unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln gestanden ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

Zwei weitere „E-Scooter“ Fahrer wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag alkoholisiert im Stadtgebiet angetroffen. In einem Fall wurde eine Strafverfahren gegen einen 20-jähriger Regensburger mit 1,46 Promille wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Ein 38-jähriger Regensburger war mit 0,78 Promille auf einem Elektrokleinstfahrzeug unterwegs. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet.

Ein 34-jähriger „E-Scooter“-Fahrer fiel den Beamten aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er Betäubungsmittel mitführte und wohl auch unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln dieses Kraftfahrzeug geführt hat. Aus diesem Grund wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen dem Verdacht der Trunkenheitsfahrt eingeleitet und eine Blutentnahme durchgeführt. Im Rahmen der Sachbearbeitung griff er auch noch die eingesetzten Beamten tätlich an, indem er nach ihnen geschlagen hat.

Die Polizei weist alle Nutzer dieser Elektrokleinstfahrzeuge („E-Scooter“) darauf hin, dass für sie die gleichen Regeln hinsichtlich Alkohol und Drogen gelten, wie für jeden anderen Kraftfahrzeugführer. Benutzen Sie diese Fahrzeuge nur in einem verkehrstüchtigen Zustand.

 

PM/EK

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 Oberpfalz: Robert Fuchs wird neuer Polizeipräsident Der Führungswechsel im Polizeipräsidium der Oberpfalz ist beschlossen: Zum 1. Juni übernimmt Robert Fuchs das Amt des Präsidenten. Er folgt auf Thomas Schöniger, der in den Ruhestand geht. Der Ministerrat traf die Entscheidung auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Ernennung durch den Ministerrat Mit dem Beschluss des Ministerrats steht fest: Der bisherige Vizepräsident rückt 29.04.2026 Regensburg: Spurensuche nach Praxis-Einbruch – Polizei bittet um Hinweise In einer Arztpraxis im Regensburger Ostenviertel ist es zwischen Montagabend, 27. April, und Dienstagmorgen, 28. April, zu einem Einbruch gekommen. Eine bislang unbekannte Person verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu den Räumen und entwendete Bargeld. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Einbruch über Fenster im Ostenviertel Nach bisherigem Stand der Ermittlungen drang der Täter über 29.04.2026 Regensburg: E-Scooter-Fahrer bei Unfall verletzt - Polizei warnt Am Dienstagmorgen (28.04.2026) ist es im Unterinslinger Weg in Regensburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Scooter gekommen. Der 38-jährige Fahrer des Scooters wurde dabei leicht verletzt. Unfall beim Abbiegen in die Humboldtstraße Gegen 7:45 Uhr war ein 49-jähriger Lastwagen-Fahrer stadteinwärts auf dem Unterinslinger Weg unterwegs. An der Einmündung zur Humboldtstraße bog er 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche