Do., 19.01.2023 , 13:29 Uhr

Regensburg: Verbotene Tabletten sichergestellt

Die Regensburger Zöllner haben sich nicht täuschen lassen und vor wenigen Tagen eine größere Menge verbotener Tabletten sichergestellt.

In der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz kontrollierten die Beamten des Hauptzollamts einen Autofahrer. Der Mann gab an, Verwandte besucht zu haben und keine Betäubungsmittel dabei zu haben- das entsprach aber offensichtlich nicht ganz der Realität: Tatsächlich waren in einem Handschuh nämlich 45 Tabletten versteckt, später fanden die Beamten noch insgesamt 126 weitere Tabletten, mit zwei unterschiedlichen Wirkstoffen. Gegen den Mann wurde jetzt wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Verfahren eingeleitet.

MF

Die Meldung der Polizei

Vor einigen Tagen überprüften Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg auf einem Autobahnrastplatz nahe Neumarkt in der Oberpfalz einen aus Richtung Nürnberg kommenden Pkw. Auf Befragen gab der 32-jährige Fahrer an, Verwandte in Nürnberg besucht zu haben und sich jetzt auf dem Heimweg zu befinden, Betäubungsmittel habe er nicht dabei. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuginnenraums durch die Zöllner stellte sich allerdings schnell heraus, dass die Aussage zu den Betäubungsmitteln im Widerspruch zur Realität stand: Im Handschuhfach befand sich, versteckt in einem Handschuh, eine Plastiktüte mit 45 Stück Tabletten mit dem Wirkstoff Levomethadon. Des Weiteren wurden bei der Personenkontrolle 89 Stück Tabletten mit dem Wirkstoff Clonazepam und 37 Stück Tabletten mit dem Wirkstoff Buprenorphin aufgefunden. Darauf angesprochen gab der Reisende an, sich derzeit in einer Substitutionstherapie zu befinden, einen Nachweis dafür konnte er allerdings nicht vorlegen.

Da die Wirkstoffe der aufgefundenen Tabletten allesamt in der Anlage III zum Betäubungsmittelgesetz aufgeführt werden, stellten die Regensburger Zöllner die Tabletten sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Die weitere Sachbearbeitung erfolgte durch das Zollfahndungsamt München – Dienstort Weiden.

Pressemitteilung / dpa

Das könnte Dich auch interessieren

16.04.2026 Ostbayern: Bilanz nach Blitzmarathon 2026 Nach 24 Stunden intensiver Geschwindigkeitskontrollen ist der Blitzmarathon 2026 in der Oberpfalz am 16. April um 6 Uhr zu Ende gegangen. Nun hat die Polizei ihre Bilanz vorgestellt. Ziel der Aktion war es, auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und schwere Verkehrsunfälle langfristig zu reduzieren. Auch in der Oberpfalz: Geschwindigkeit bleibt Unfallursache 16.04.2026 Neue Verstärkung für die Polizei in der Oberpfalz Am Mittwoch begrüßte Polizeivizepräsident Robert Fuchs im Polizeipräsidium Oberpfalz die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberpfalz. 20.03.2026 Oberpfalz: „Keyless-Go“ im Visier von Autodieben – Polizei gibt Tipps zum Schutz „Keyless-Go“-Diebstahl in der Oberpfalz Die Zahl der Diebstähle von Autos mit „Keyless-Go“-Technologie schwankt laut Polizei zwar von Jahr zu Jahr, liegt in der Oberpfalz aber seit längerer Zeit auf einem vergleichbaren Niveau. Aus Sicht der Polizei gibt es deshalb keinen Anlass zur Sorge wegen ungewöhnlich hoher Fallzahlen. In diesem Jahr wurden allerdings bereits mehrere Fälle 14.02.2026 Barbing: Eisenstange fällt von Lastwagen – Kettenreaktion auf der A3 Am 13.02.2026 gegen 13:40 Uhr kam es auf der A3 in Richtung Passau bei Barbing zu einem Zwischenfall mit drei beschädigten Fahrzeugen. Ursache war eine mangelhafte Ladungssicherung an einem Lastwagen. Eisenstange fällt auf die Fahrbahn Ein 37-jähriger Lastwagen-Fahrer war auf der A3 unterwegs, als er auf Höhe der Anschlussstelle Regensburg-Ost eine Eisenstange verlor. Das Metallteil