Fr., 21.11.2025 , 16:19 Uhr

Regensburg: Universitätsstiftung feiert 30 Jahre Engagement für Bildung und Gerechtigkeit

Im Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg wurde das 30-jährige Bestehen der Regensburger Universitätsstiftung feierlich begangen. Zahlreiche Gäste aus Universität, Wirtschaft und Politik nahmen an der Veranstaltung teil.

30 Jahre Regensburger Universitätsstiftung gefeiert

Der Vorstand der Stiftung, Christian Bretthauer, hob die besondere Rolle der Einrichtung hervor: Sie fungiere als Plattform für 15 Einzelstiftungen, die privaten Förderern aus der Region ermöglichen, sich für die Universität zu engagieren.

Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel bedankte sich in seinem Grußwort für die langjährige Partnerschaft zwischen Universität und Stiftung:

„Die Universität Regensburg kann mit Stolz sagen, dass sie in über der Hälfte ihrer verhältnismäßig jungen Universitätsgeschichte auf die großzügige, einzigartige und vor allem langanhaltende Unterstützung ihrer Universitätsstiftungen zählen konnte.“ Besonders betonte er, dass dabei „stets die Autonomie und Unabhängigkeit der Universität Regensburg durch die Stiftungen betont wurde.“

Persönliche Einblicke und kulturelle Unterstützung

Der ehemalige Regierungsdirektor Joachim Merk, Zustifter der Universitätsstiftung Pro Arte, schilderte in einem sehr persönlichen Beitrag seine Beweggründe für das jahrzehntelange Engagement zugunsten der Universität und insbesondere des kulturell-künstlerischen Bereichs.

Allmendinger: Vertrauen, Offenheit und soziale Gerechtigkeit

Für den Impulsvortrag konnte die renommierte Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger gewonnen werden. Die ehemalige Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, derzeit Mitglied im Deutschen Ethikrat und im Wissenschaftsrat, hielt eine inspirierende Keynote.

Sie warb „für mehr Vertrauen, für mehr menschliche Interaktion und für das Durchbrechen geschlossener sozialer Kreise“, um allen Menschen den Zugang zu Bildung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen. Stiftungen, so Allmendinger, leisteten dabei einen wichtigen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit.

Zugleich appellierte sie an die Politik, Impulse aus der Stiftungsarbeit aufzunehmen, damit „Best Practice“-Projekte nicht nur Strohfeuer blieben. Besonders hob sie die Regensburger Universitätsstiftung als Beispiel für Beständigkeit hervor – sie dürfe den Impuls des Gründers Dr. Johann Vielberth gerne „auch noch weitere 100 Jahre“ weitertragen.

Diskussion und musikalischer Rahmen

Durch den Abend führte Dr. Carsten Lenk, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks Regensburg e.V., mit thematischer Tiefe. In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde die Bedeutung von Stiftungsförderung für Universität, Wirtschaft und Stadtgesellschaft nochmals hervorgehoben.

Musikalisch umrahmten das Besamim-Quartett des Universitätsorchesters und die Uni Jazz Combo den festlichen Abend.

Regensburger Universitätsstiftungen / TK

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