Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Sonntag, 28. Juni, gegen 19 Uhr. Ein Polizeiauto war mit Blaulicht und Martinshorn auf der linken Fahrspur in Richtung Süden zu einem dringenden Einsatz unterwegs.
Zur gleichen Zeit fuhr eine 82-jährige Frau mit ihrem VW Golf ebenfalls stadtauswärts. Sie wechselte laut Polizei plötzlich vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Das Polizeiauto konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte mit der Front gegen die linke Seite des VW.
Durch den Aufprall drehte sich der VW Golf, schleuderte über die Fahrbahn und stieß gegen das massive Metallgeländer der Nibelungenbrücke.
Wie bereits berichtet, musste die Feuerwehr das Dach des Autos entfernen, um die Fahrerin möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu retten.
Im VW Golf saßen insgesamt drei Menschen. Die 82-jährige Fahrerin wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Mitfahrer im Alter von 89 und 21 Jahren erlitten leichte Verletzungen.
Die drei Beamten im Polizeiauto blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund 37.000 Euro. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Nibelungenbrücke in Regensburg sind am Sonntagabend insgesamt sieben Personen beteiligt gewesen. Nach einer Kollision zwischen einem Polizeiauto und einem Auto musste die Feuerwehr eine eingeschlossene Person schonend aus dem Fahrzeug befreien. Drei Menschen kamen zur Kontrolle in Krankenhäuser.
Die Berufsfeuerwehr Regensburg wurde am Sonntag, 28. Juni, gegen 19.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Nibelungenbrücke alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen waren ein Polizeiauto und ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen. In dem Auto befand sich eine Person, die zwar nicht eingeklemmt war, das Fahrzeug jedoch nicht selbstständig verlassen konnte.
Ersthelfer der nahegelegenen DLRG-Rettungswache, darunter auch ein Notarzt, übernahmen bis zum Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte die Erstversorgung der Verletzten.
Nach Rücksprache mit dem Notarzt entschied sich die Feuerwehr für eine schonende Rettung. Dafür wurde das Fahrzeugdach mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt, um die eingeschlossene Person möglichst verletzungsschonend aus dem Auto zu befreien.
Nach Angaben der Feuerwehr waren insgesamt sieben Personen an dem Unfall beteiligt. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der Unfallhergang und die Ursache des Zusammenstoßes sind derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Während der Rettungsarbeiten kam es auf der Nibelungenbrücke stadteinwärts zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Nach Abschluss des Einsatzes wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.
TR/Berufsfeuerwehr Regensburg/PI Regensburg Nord