Bei einem Verkehrsunfall auf der Nibelungenbrücke in Regensburg sind am Sonntagabend insgesamt sieben Personen beteiligt gewesen. Nach einer Kollision zwischen einem Polizeiauto und einem Auto musste die Feuerwehr eine eingeschlossene Person schonend aus dem Fahrzeug befreien. Drei Menschen kamen zur Kontrolle in Krankenhäuser.
Die Berufsfeuerwehr Regensburg wurde am Sonntag, 28. Juni, gegen 19.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Nibelungenbrücke alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen waren ein Polizeiauto und ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen. In dem Auto befand sich eine Person, die zwar nicht eingeklemmt war, das Fahrzeug jedoch nicht selbstständig verlassen konnte.
Ersthelfer der nahegelegenen DLRG-Rettungswache, darunter auch ein Notarzt, übernahmen bis zum Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte die Erstversorgung der Verletzten.
Nach Rücksprache mit dem Notarzt entschied sich die Feuerwehr für eine schonende Rettung. Dafür wurde das Fahrzeugdach mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt, um die eingeschlossene Person möglichst verletzungsschonend aus dem Auto zu befreien.
Nach Angaben der Feuerwehr waren insgesamt sieben Personen an dem Unfall beteiligt. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der Unfallhergang und die Ursache des Zusammenstoßes sind derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Während der Rettungsarbeiten kam es auf der Nibelungenbrücke stadteinwärts zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Nach Abschluss des Einsatzes wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.
TR/Berufsfeuerwehr Regensburg