Fr., 23.02.2024 , 13:58 Uhr

Regensburg: Unbekannter besprüht Ghostbike

Es ist ein Zeichen der Erinnerung und auch ein Mahnmal: Das Ghostbike bei der Herbert-Quandt-Allee in Regensburg. Das weiße Rad wurde jetzt von bislang unbekannten Tätern besprüht.

Bislang unbekannte Täter haben das sogenannte Ghostbike an der Kreuzung Max-PlanckStraße/Herbert-Quandt-Allee mit schwarzer Farbe besprüht. Das teilt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Regensburg mit.

 

„Das Ghostbike stand für die Erinnerung an einen verstorbenen Menschen und sollte Verkehrsteilnehmende zu mehr Umsicht zu sensibilisieren. Wir verurteilen diese Tat. Es wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung sowie Störung der Totenruhe gestellt“, sagte Benedikt Benz, Vorsitzender des ADFC Kreisverband Regensburg.

 

Der ADFC habe das Rad bereits durch ein neues ersetzt.

 

Mitteilung ADFC

Ein Symbol der Erinnerung und Mahnung wurde Opfer eines Aktes der Zerstörung. Unbekannte Täter haben ein Ghostbike schwarz besprüht und damit eine Stätte der Erinnerung an einen verstorbenen Menschen zerstört.

Es wurde anlässlich eines tragischen Unfalls an der Kreuzung Max-PlanckStraße/Herbert-Quandt-Allee im Dezember 2023 aufgestellt.

Der Brauch der Ghostbikes geht auf eine Idee aus St. Louis im USBundesstaat Missouri zurück, von wo aus er sich seit 2003 weltweit verbreitet hat. In Deutschland werden sie seit 2009 aufgestellt.

Das komplett weiß lackierte Fahrrad, das in Erinnerung an einen im Oktober 2023 tödlich verunglückten Fahrradfahrer aufgestellt wurde, diente nicht nur als Denkmal, sondern vor allem als Mahnung an alle Verkehrsteilnehmenden zu mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr. Es wurde in einem Akt der Respektlosigkeit und Verachtung mit schwarzer Farbe übersprüht.

Der ADFC Kreisverband Regensburg ist entsetzt über diese Tat.

„Das Ghostbike stand für die Erinnerung an einen verstorbenen Menschen und sollte Verkehrsteilnehmende zu mehr Umsicht zu sensibilisieren. Wir verurteilen diese Tat. Es wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung sowie Störung der Totenruhe gestellt“, sagte Benedikt Benz, Vorsitzender des ADFC Kreisverband Regensburg.

Das Ghostbike wurde bereits durch ein neues Rad ersetzt.

 

ADFC Regensburg / MB

 

Unser Bericht über das Ghostbike von 2023

(11.12.2023) Regensburg: Ghostbike als Erinnerung und Mahnung

Das könnte Dich auch interessieren

20.09.2026 Regensburg: Zwei Diebstähle im Westbad – Polizei sucht Zeugen Diebstähle in den Umkleiden des Westbads Am Nachmittag des 19. September 2026 meldeten zwei Geschädigte bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd jeweils einen Diebstahl im Westbad Regensburg. Ein bislang unbekannter Täter nutzte nach Angaben der Polizei zwei Gelegenheiten im Bereich der Umkleiden aus. Im ersten Fall griff der Täter in eine abgestellte und unbeaufsichtigte Tasche. Aus 20.09.2026 Obertraubling: Autofahrerin mit über drei Promille landet in Holzhaufen Rettungsdienst entdeckt Auto in Holzhaufen Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 19. September 2026, gegen 16 Uhr. Einer Rettungsdienstbesatzung fiel zwischen Niedertraubling und Mangolding ein Auto auf, das in einem Holzhaufen feststeckte. Augenscheinlich hatte sich das Fahrzeug dort festgefahren. Eine Streife der Polizeiinspektion Neutraubling wurde hinzugezogen. Die Beamten stellten bei der 48-jährigen Fahrerin deutlichen Alkoholgeruch 20.09.2026 Pentling: Geldbörse aus Einkaufstasche geklaut – Polizei sucht Zeugen Geldbörse aus Einkaufstasche gestohlen Der Diebstahl ereignete sich am Samstag, 19. September 2026, zwischen 11.30 und 11.50 Uhr in einem Verbrauchermarkt in Pentling. Während dieses Zeitraums wurde die Geldbörse der 69-Jährigen aus einer Einkaufstasche entwendet. Die Polizeiinspektion Neutraubling hat Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 20.09.2026 Regensburg: Teilnehmerrekord beim 17. Landkreislauf mit mehr als 3.000 Läufern Zehn Etappen durch den Landkreis Regensburg Der Landkreislauf führte auf zehn Etappen durch den Landkreis Regensburg. Die einzelnen Abschnitte waren zwischen fünf und elf Kilometer lang und richteten sich sowohl an ambitionierte Sportler als auch an Freizeitläufer sowie Vereins-, Firmen-, Jugend- und Freundesteams. Die 50 Ultraläuferinnen und Ultraläufer stellten sich einer besonderen Herausforderung: Sie absolvierten