Anlass war die zurückliegende Wahl in Sachsen-Anhalt und die mögliche Regierungsbeteiligung der AfD. Die Veranstalter wollten ein Zeichen gegen menschenfeindliche Positionen und für ein offenes und solidarisches Regensburg setzen.
Eröffnet wurde die Kundgebung vom Prosecchor, einem Gesangskollektiv aus Regensburger Frauen. Mit Liedern von Pop bis Punk sorgte die Gruppe für die musikalische Begleitung zum Auftakt.
Anschließend kamen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gruppen und Organisationen zu Wort. Unter anderem sprachen Rupert Heimerl für die Juso-Hochschulgruppe, Alexander Irmisch für Queeres Regensburg, Patricia Hümmer für den Kreisverband der Linken, Mirjam Enser für die Grüne Jugend und Katja Ertl für den DGB Oberpfalz.
Im Mittelpunkt der Redebeiträge stand die mögliche politische Machtposition der AfD in Sachsen-Anhalt. Die Redner warnten davor, dass sich die Partei in Regierungsverantwortung mäßigen könnte. Nach Ansicht der Beteiligten seien insbesondere Minderheiten von der Politik der Partei bedroht.
Die Initiative gegen Rechts wollte mit der Demonstration zugleich Solidarität mit Menschen zeigen, die in Sachsen-Anhalt von extrem rechter Politik betroffen sind.
Für einen weiteren musikalischen Beitrag sorgte die Regensburger Künstlerin kari keit mit zwei Songs. Zum Abschluss trat das Anarchist Brass Orchestra mit Bläsern und Schlagzeug auf.
Das Orchester spielte eine Instrumental-Version von „Bella Ciao“, zu der die Menschen auf dem Domplatz mitsangen. Nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 4.000 bis 5.000 Menschen an der Kundgebung teil.
Die Organisatorinnen und Organisatoren der Initiative gegen Rechts zeigten sich nach der Demonstration zufrieden. Sie betonten, dass ihr Engagement gegen die extreme Rechte nicht bei Kundgebungen ende, sondern auch Haltung im Alltag erfordere.
PM Initiative gegen Rechts, Dennis Forster / TVA Onlineredaktion