Mo., 20.04.2026 , 12:55 Uhr

Regensburg: Super-Recognizer erkennt mutmaßlichen Straftäter am Hauptbahnhof

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen berichtet von einem Mann, der im Zusammenhang mit einer Körperverletzung am Hauptbahnhof Regensburg wiedererkannt wurde.

Am Freitag, 17. April, hat ein sogenannter Super-Recognizer der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen am Hauptbahnhof Regensburg einen bislang unbekannten Tatverdächtigen wiedererkannt. Der Mann soll im Zusammenhang mit einer Körperverletzung stehen.

Kontrolle am Hauptbahnhof Regensburg

Gegen 17:00 Uhr bemerkte der Bundespolizist vor dem Eingang eines Schnellrestaurants im Hauptbahnhof einen Mann, den er wiedererkannte. Im Rahmen seines Streifendienstes kontrollierte er den jungen Mann und stellte dessen Identität fest.

Verdacht wegen Körperverletzung bei Fußballspiel

Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Kontrollierten um einen 18-jährigen Deutschen handelt. Er steht im Verdacht, im November 2025 bei einem Fußballspiel des Jahn Regensburg gegen den FC Ingolstadt eine Körperverletzung begangen zu haben.

Polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Was ist ein Super-Recognizer?

Als Super-Recognizer werden Menschen bezeichnet, die sich Gesichter außergewöhnlich gut merken und diese auch  wiedererkennen können. Sie verfügen über eine deutlich überdurchschnittliche Fähigkeit, selbst nach langer Zeit oder unter veränderten Bedingungen – etwa anderer Frisur, Bart oder Beleuchtung – eine Person erneut zu identifizieren.

Polizeibehörden setzen solche speziell getesteten und geschulten Beamten unter anderem bei der Auswertung von Videoaufnahmen oder bei Fahndungsmaßnahmen ein. Ihre besondere Begabung kann dabei helfen, gesuchte Personen schneller zu erkennen.

Polizeibericht Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / MF

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Mintraching: Graffiti an Schule – 18-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt Nach Graffiti an einer Schule in der Aukofener Straße in Mintraching hat die Polizeiinspektion Neutraubling einen 18-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Die Schmierereien mit teils politischem Inhalt richteten einen Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe an.   Schmierereien an der Schule in der Aukofener Straße Zwischen Samstag, 03.10.2026, 15:00 Uhr, und Sonntag, 04.10.2026, 11:00 Uhr, brachte ein bislang 22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom