Am Freitag, 17. April, hat ein sogenannter Super-Recognizer der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen am Hauptbahnhof Regensburg einen bislang unbekannten Tatverdächtigen wiedererkannt. Der Mann soll im Zusammenhang mit einer Körperverletzung stehen.
Gegen 17:00 Uhr bemerkte der Bundespolizist vor dem Eingang eines Schnellrestaurants im Hauptbahnhof einen Mann, den er wiedererkannte. Im Rahmen seines Streifendienstes kontrollierte er den jungen Mann und stellte dessen Identität fest.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Kontrollierten um einen 18-jährigen Deutschen handelt. Er steht im Verdacht, im November 2025 bei einem Fußballspiel des Jahn Regensburg gegen den FC Ingolstadt eine Körperverletzung begangen zu haben.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.
Als Super-Recognizer werden Menschen bezeichnet, die sich Gesichter außergewöhnlich gut merken und diese auch wiedererkennen können. Sie verfügen über eine deutlich überdurchschnittliche Fähigkeit, selbst nach langer Zeit oder unter veränderten Bedingungen – etwa anderer Frisur, Bart oder Beleuchtung – eine Person erneut zu identifizieren.
Polizeibehörden setzen solche speziell getesteten und geschulten Beamten unter anderem bei der Auswertung von Videoaufnahmen oder bei Fahndungsmaßnahmen ein. Ihre besondere Begabung kann dabei helfen, gesuchte Personen schneller zu erkennen.
Polizeibericht Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / MF