Di., 07.04.2026 , 09:23 Uhr

Regensburg: Super-Recognizer erkennt gesuchten 29-Jährigen am Hauptbahnhof

Ein sogenannter Super-Recognizer hat am Regensburger Hauptbahnhof einen gesuchten 29-Jährigen erkannt.

Der Beamte der Bundespolizei war auf regulärem Streifengang unterwegs, als ihm der Mann auffiel. Gegen den 29-Jährigen lag ein Vorwurf wegen Körperverletzung vor.

Besondere Fähigkeit zur Gesichtserkennung

Super-Recognizer verfügen über eine außergewöhnliche, angeborene Fähigkeit zur Gesichtserkennung. Sie können Menschen selbst nach Jahren oder bei stark verändertem Aussehen eindeutig identifizieren. Diese Fähigkeit geht weit über das normale Erinnerungsvermögen hinaus und ist nicht erlernbar.

Nach Angaben der Polizei hatte der Tatverdächtige Anfang März in einem Lokal am Regensburger Hauptbahnhof einem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Am Karfreitag erkannte der Bundespolizist den 29-Jährigen während seines Streifendienstes wieder und stellte seine Identität fest.

Tat eingeräumt – Ermittlungen dauern an

Der 29-Jährige räumte ein, die Tat begangen zu haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Nur wenige Beamte mit diesem Talent

Laut einem Sprecher gibt es bei der Bundespolizei „nur ganz wenige Beamte mit diesem Talent“. Auch moderne Technik könne diese besondere Fähigkeit nicht ohne Weiteres ersetzen. „Die KI könnte schnell überfordert sein“, so der Sprecher.

Der Bundespolizist mit dem besonderen Talent ist den Angaben zufolge als gewöhnlicher Kontroll- und Streifenbeamter im täglichen Einsatz.

dpa / FC

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