Regensburg beteiligt sich auch in diesem Jahr am Flaggentag der Mayors for Peace. Gemeinsam mit rund 600 Städten in Deutschland setzt die Stadt am 8. Juli ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Dazu wird am Kohlenmarkt die Flagge der internationalen Organisation gehisst.
Die Stadt Regensburg gehört seit 2015 dem Netzwerk Mayors for Peace an. Mit dem Hissen der Flagge will die Stadt ihre Unterstützung für Frieden, nukleare Abrüstung und internationale Verständigung deutlich machen.
Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen. Gleichzeitig wurde die Staatengemeinschaft aufgefordert, Verhandlungen über eine nukleare Abrüstung aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen.
„Mit dem Hissen der Flagge setzen wir gemeinsam mit hunderten Städten ein Zeichen für Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung“, so Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger. „Trotz aktueller sicherheitspolitischer Herausforderungen brauchen wir ernsthafte nukleare Abrüstungsbemühungen. Deshalb ist es wichtig, heute – am 30. Jahrestag des IGH-Rechtsgutachtens – Flagge zu zeigen und gegen ein neues atomares Wettrüsten einzutreten.“
Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das Netzwerk engagiert sich weltweit für die Abschaffung von Atomwaffen und greift darüber hinaus aktuelle friedenspolitische Themen auf. Ihm gehören 8.579 Städte in 166 Ländern an, darunter 931 Städte in Deutschland. In diesem Jahr beteiligen sich rund 600 deutsche Mitgliedskommunen am Flaggentag.
Pressemitteilung Stadt Regensburg / MF