Mi., 22.04.2020 , 12:38 Uhr

Regensburg: Spieleentwickler CipSoft spendet 175.000 Euro im Kampf gegen das Coronavirus

Der Regensburger Spieleentwickler CipSoft unterstützt in den kommenden Wochen verschiedene Organisationen, die sich gegen das Coronavirus engagieren. 100.000 Euro gehen dabei als direkte Spende an Ärzte ohne Grenzen. Als weitere Aktion gibt es in dem Online-Spiel Tibia ein neues Reittier zu kaufen. Die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf gehen an den „COVID-19 Solidarity Response Fund“ der WHO – bisher mehr als 75.000 Euro. Solange sich CipSoft im Homeoffice befindet, werden zudem jede Woche Essensspenden an Regensburger Institutionen aus dem Gesundheitssektor organisiert.

 

Die Ausgangsbeschränkungen, die aktuell in vielen Teilen der Welt gelten, sorgen für Rekordwerte bei den Spielen von CipSoft. Die Nutzerzahlen von Tibia stiegen um etwa 70 Prozent, was den vergangenen März zum finanziell erfolgreichsten Monat in der über 23-jährigen Geschichte des Online-Rollenspiels macht. „Unsere Produkte ermöglichen es, sich zumindest in der virtuellen Welt zu treffen und gemeinsam etwas zu erleben“, erklärt Benjamin Zuckerer den Erfolg. „Uns ist aber auch bewusst, dass es vielen anderen zur Zeit nicht so gut geht. Wir möchten deshalb etwas zurückgeben.“

CipSoft unterstützt in den kommenden Wochen verschiedene internationale und regionale Organisationen, die sich gegen das Coronavirus engagieren. 100.000 Euro gehen dabei als direkte Spende an Ärzte ohne Grenzen. „Die Pandemie betrifft alle Regionen der Erde und nicht in allen stehen genügend finanzielle Mittel zu ihrer Bewältigung zur Verfügung. Unsere Spiele werden in so vielen verschiedenen Ländern gespielt, darum ist es uns wichtig, einen Beitrag im weltweiten Kampf gegen das Virus zu leisten.“

Als weitere Aktion gibt es in Tibia ein neues Reittier zu kaufen, auf dessen Rücken die Fantasywelt des Spiels erkundet werden kann. Die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf
gehen an den „COVID-19 Solidarity Response Fund“ der WHO. In den ersten Tagen wurde bereits ein Erlös von mehr als 75.000 Euro erzielt. Benjamin Zuckerer zum Hintergrund: „Wir wollen auch unserer großartigen Community die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen. Schließlich ist die inzwischen jahrzehntelange Treue unserer Spieler der Grund für unsere privilegierte Lage.“ Schon vor der Coronakrise konnte CipSoft herausragende Geschäftszahlen verzeichnen. Der Rekordumsatz des Vorjahres wurde 2019 abermals übertroffen und stieg auf über 15 Millionen Euro – über eine Million mehr als 2018.

Auch Initiativen in der Heimat des Spieleentwicklers werden gezielt unterstützt. Solange sich CipSoft im Homeoffice befindet, werden jede Woche Essensspenden an Regensburger Institutionen aus dem Gesundheits- und Pflegesektor organisiert. So backt ein lokaler Konditor im Auftrag von CipSoft 44 Kuchen für die Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes. Weitere Empfänger sind der Caritasverband, die Johanniter sowie das örtliche Uniklinikum. „Damit wollen wir den Menschen, die uns allen an vorderster Front helfen, eine kleine Freude im Alltag bereiten“, erklärt Zuckerer. „Dass wir damit auch lokalen Wirtschaftsbetrieben unter die Arme greifen können, ist ein schöner Nebeneffekt.“

 

Pressemitteilung CipSoft Regensburg

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 23.02.2026 75 Jahre Krones: Vom Neutraublinger Handwerksbetrieb zum globalen Technologiepartner