Di., 19.11.2024 , 10:33 Uhr

Regensburg: Space-Eye ohne Sammelhalle – Hilfslieferungen in Gefahr

Die Regensburger Hilfsorganisation Space-Eye steht vor einem großen Problem: Die baldige Räumung der Sammelhalle "Gernerhalle" im Regensburger Hafengebiet bedroht die Versorgung ihrer Hilfsprojekte.

Die Halle war über vier Jahre das Zentrum der Logistik und wurde der NGO kostenfrei vom Bayernhafen zur Verfügung gestellt. Bisherige Bemühungen, einen Ersatz zu finden, waren erfolglos.

Dringender Appell an die Öffentlichkeit

Der Gründer von Space-Eye, Michael Buschheuer, ruft die Regensburger Bevölkerung auf, zu helfen. Er äußert die Hoffnung, dass sich noch vor Weihnachten eine neue Lösung finden lässt, um die Hilfstransporte nach Griechenland, Bosnien, Syrien und die Ukraine fortzusetzen.

Bilanz der Hilfseinsätze

Seit 2020 wurden in der Gernerhalle fast 1.000 Tonnen Hilfsgüter gesammelt, sortiert und für den Versand vorbereitet. Die Organisation unterstützte zudem über 3.000 Menschen in Regensburg und Umgebung mit Kleidung, Lebensmitteln und Hygieneartikeln.

Ehrenamtliche Arbeit in Gefahr

Mehr als 70 Freiwillige, darunter ein Kernteam von 14 Personen, engagierten sich über die Jahre in der Halle. Mit der bevorstehenden Schließung droht ein Ende der logistischen Basis, die für die humanitären Einsätze unerlässlich ist.

Michael Buschheuer, Gründer von Space-Eye: „Unsere Bemühungen, eine neue Halle zu finden, waren bisher leider erfolglos. Wir hoffen auf ein Weihnachtswunder, damit unsere Hilfe weitergeht.“

In einem dringenden Aufruf an die Regensburger Öffentlichkeit versucht Space-Eye, diese kritische Situation in letzter Minute abzuwenden.

 

 

Space-Eye e. V. / FC

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