Mi., 14.09.2022 , 13:10 Uhr

Stadt Regensburg: So soll Energie zu Weihnachten gespart werden

In Zeiten der Energiekrise müssen auch Kommunen sparen. Eine Möglichkeit: Abstriche bei den Weihnachtsmärkten. Viele Städte sind derzeit noch in Abstimmungen - so auch Regensburg.

Weniger Weihnachtsbäume?

Regensburg prüft, ob die Beleuchtung an den Adventsabenden früher abgestellt wird. Einzelne Tannenbäume könnten auch wegfallen, sagte eine Stadtsprecherin. Die Weihnachtsbäume am städtischen Weihnachtmarkt sowie vor dem alten Rathaus sind aber – Stand jetzt – fest geplant. Es soll energiesparende LED-Beleuchtung zum Einsatz kommen und die Brenndauer eventuell verkürzt werden. Auch die ansonsten bunt angestrahlte Neupfarrkirche werde es in der Form während des Weihnachtsmarktes so nicht geben.

 

Eisbahn aus Kunststoff

Eine Natureisbahn kommt für Regensburg nicht infrage. «Es laufen jedoch noch Abstimmungen, ob eine Eisbahn aus Kunststoff in den Monaten Januar/Februar in Betrieb genommen werden kann.» Die geplante Bahn auf dem Neupfarrplatz würde laut Stadt und Ingo Saar, Geschäftsführer von Faszination Altstadt, deutlich weniger Energie verbrauchen.

 

Einzelhändler größtenteils für Weihnachtsbeleuchtung

Für die Beleuchtung in den Straßen sind die Altstadthändler größtenteils selbst verantwortlich. Eine Umfrage habe ergeben, dass sich die Einzelhändler zu 90 Prozent für eine Weihnachtsbeleuchtung ausgesprochen hätten, so Ingo Saar auf Anfrage. Allerdings wolle man Energie sparen, indem man auf LED-Lichter umstelle und die Brenndauer täglich und im Allgemeinen einschränke. So könnten die Weihnachtslichter statt bis Anfang Februar bereits zum 6. Januar abgeschaltet werden. Das entspräche einer Energieeinsparung von mindestens einem Drittel, so Saar weiter.

 

dpa/JM

 

 

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