Do., 01.01.2026 , 10:35 Uhr

Regensburg: So einsatzreich war die Silvesternacht für Feuerwehr und Leitstelle

Rund 30 Einsätze musste die Regensburger Feuerwehr in der Silvesternacht abarbeiten.

Erwartungsgemäß kam es in der Silvesternacht in Regensburg zu einem deutlich erhöhten Einsatzaufkommen für die Feuerwehr. Zwischen 19 Uhr und 7 Uhr mussten im Stadtgebiet knapp 30 Einsätze abgearbeitet werden. Auch die Integrierte Leitstelle (ILS) war stark gefordert und bearbeitete eine Vielzahl an Notrufen und Einsätzen.

Viele Kleinbrände durch Pyrotechnik

Den Großteil der Einsätze machten Kleinbrände aus, die durch unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik entstanden waren. In vielen Fällen brannten Müllbehälter oder Kleidercontainer.

Kurz vor Mitternacht wurde zudem eine Person in Wassernot gemeldet. Ein Eingreifen der Feuerwehr war hier jedoch nicht mehr erforderlich.

Größere Brände am frühen Neujahrsmorgen

Erst am frühen Morgen des Neujahrstages gegen 6 Uhr kam es zu größeren Brandereignissen. Nahezu zeitgleich wurden mehrere brennende Container im Stadtwesten sowie ein brennender Mülltonnen-Unterstand im Kasernenviertel gemeldet.

Im Kasernenviertel drohte das Feuer auf ein nahegelegenes Mehrfamilienhaus überzugreifen. Aufgrund eines parallelen Einsatzes war der Löschzug reduziert, weshalb zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr

Burgweinting alarmiert wurde. Mit einem C-Rohr konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Da auch ein Stromverteiler vom Brand betroffen war, dauerten die Nachlöscharbeiten länger an. Die Unterstützung der FF Burgweinting wurde schließlich nicht mehr benötigt, sodass die Einsatzkräfte die Hauptfeuerwache besetzten und direkt zu einem weiteren Einsatz im Stadtgebiet ausrückten.

Alle weiteren in dieser Nacht gemeldeten Brände in oder an Gebäuden stellten sich als bereits gelöscht oder nur von geringem Ausmaß heraus. Besonders hervorgehoben wird, dass es keine Übergriffe auf Einsatzkräfte gab.

Feuerwehr organisatorisch gut vorbereitet

Die Feuerwehr Regensburg hatte sich im Vorfeld auf das erhöhte Einsatzaufkommen vorbereitet. Die Berufsfeuerwehr erhöhte die Wachstärke, sodass ein Tanklöschfahrzeug und eine Drehleiter zusätzlich besetzt werden konnten.

Wie in den vergangenen Jahren unterstützten außerdem zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren mit Bereitschaften in ihren Gerätehäusern. Die FF Harting und der Löschzug Winzer arbeiteten mehrere kleinere Brandeinsätze im gesamten Stadtgebiet eigenständig ab.

Deutlich mehr Einsätze für die Leitstelle

Auch die Integrierte Leitstelle Regensburg war in der Nachtschicht personell verstärkt. Zusätzlich zum Stammpersonal waren weitere Kollegen im Dienst, sodass in der besonders einsatzreichen Zeit um Mitternacht bis zu neun Disponenten gleichzeitig im Einsatz waren.

Im Berichtszeitraum mussten knapp 300 Anrufe, 124 Rettungsdiensteinsätze und 47 Feuerwehreinsätze bearbeitet werden – eine deutliche Steigerung im Vergleich zu „normalen“ Nächten.

Die Feuerwehr und die Leitstelle Regensburg bedanken sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit.

PM Berufsfeuerwehr Regensburg/TVA-Onlineredaktion

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