Fr., 20.02.2026 , 14:04 Uhr

Regensburg: SEK rückt an – Bedrohungslage mit Pistole sorgt für Aufsehen in Kumpfmühl

Am Donnerstag ist es im Regensburger Stadtteil Kumpfmühl zu einer Bedrohungslage mit einer Schusswaffe gekommen. Ein Streit vor einem Wohngebäude führte zu einem größeren Polizeieinsatz – inklusive Spezialeinsatzkommando.

Streit vor Wohnhaus in Kumpfmühl

Gegen halb sechs geriet eine Personengruppe vor einem Wohngebäude in ein Streitgespräch. Im Verlauf des Streits zog ein 29-jähriger Mann eine Pistole und begab sich in die Wohnung einer 21-Jährigen. Aufgrund der zunächst unklaren Gefahrenlage sperrte die Polizei den Bereich ab und zog das SEK hinzu.

SEK nimmt zwei Personen fest

Die Spezialeinsatzkräfte nahmen beide Personen in der Wohnung fest. Der 29-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Bei der sichergestellten Waffe handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine Luftdruckwaffe.

Bei der Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten eine nicht geringe Menge Cannabis, eine Bargeldsumme im niedrigen vierstelligen Bereich fest. Außerdem fanden die Polizisten Gegenstände, die auf illegalen Drogenhandel hindeuten. Gegen den 29-Jährigen wird deshalb wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis in nicht geringer Menge mit Schusswaffen ermittelt. Er sitzt mittlerweile in U-Haft.

Die 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wieder entlassen. Wie es zur Bedrohung gekommen ist, ermittelt die Polizei noch.

Keine Gefahr für Unbeteiligte

Nach aktuellem Stand bestand keine Gefährdung für unbeteiligte Personen. Dennoch kam es durch die notwendigen Absperrmaßnahmen zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen im Bereich der Bischof-Wittmann-Straße.

PP Oberpfalz/JM 

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