Di., 17.02.2026 , 15:16 Uhr

Regensburg: Polizei kontrolliert Radverkehr beim Aktionstag am 19. Februar

Die Sicherheit im Straßenverkehr ist am 19. Februar im Blick der Polizei - speziell geht es um den Radverkehr.

Am 19. Februar 2026 führen die Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord gemeinsam mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg einen stadtweiten Radaktionstag durch. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Regensburg zu erhöhen und den Fahrradverkehr gezielt zu überprüfen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Rotlichtverstöße, sogenannte Geisterradler, technische Mängel sowie die Fahrtüchtigkeit von Radfahrenden.

Kontrollen im gesamten Stadtgebiet Regensburg

Beteiligt sind die Polizeiinspektion Regensburg Süd, die Polizeiinspektion Regensburg Nord, die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, die Zentralen Ergänzungsdienste Regensburg sowie der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg.

Die Maßnahmen finden im gesamten Stadtgebiet statt, mit einem besonderen Schwerpunkt an Verkehrsknotenpunkten mit erhöhtem Fahrradverkehr.

Geplant sind sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen. Dabei werden unter anderem Beleuchtung, Bremsen und Tachos bei E-Bikes überprüft. Zusätzlich sind Atemalkohol- und Drogenschnelltests vorgesehen.

Parallel dazu wird auch der Lastwagen-Verkehr kontrolliert. Gerade beim Abbiegen können durch den toten Winkel gefährliche Situationen entstehen.

Steigende Unfallzahlen mit Fahrrädern und Pedelecs

Hintergrund des Radaktionstags sind seit mehreren Jahren kontinuierlich steigende Verkehrsunfälle mit Fahrrädern und Pedelecs. Nach Angaben der Behörden ist bei mehr als jedem zweiten Unfall der oder die Radfahrende Hauptverursacher.

Neben den Kontrollen setzt die Polizei auch auf präventive Maßnahmen. Dazu gehören Gespräche über das lebenswichtige Tragen von Fahrradhelmen.

Michael Zaschka, Verkehrssicherheitsbeauftragter der Polizei für Regensburg, betont:
„Wir schützen Radfahrende und schaffen klare Regeln für Technik und Verhalten.“

Teil des Verkehrssicherheitsprogramms 2030

Der Radaktionstag steht im Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2030 des Bayerischen Innenministeriums. Ziel dieses Programms ist es, bis zum Jahr 2030 die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr weiter zu senken und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer stärker zu schützen.

Pressemitteilung PI Regensburg Süd / MF

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 22.10.2026 Regensburg: Betrunkener randaliert nach Rauswurf aus Spielhalle 17 Meter lange Schmiererei Gegen 1 Uhr wurde der Mann aus einer Spielhalle in der Von-Seeckt-Straße verwiesen, nachdem er dort randaliert hatte. Anschließend besprühte er die Wand eines nahegelegenen Drogeriemarktes auf rund 17 Metern Länge mit Wörtern und Symbolen. Polizei sucht weitere Geschädigte Danach entfernte sich der Mann mit einem Einkaufswagen. Zeugen hörten laute Geräusche, 22.10.2026 Regensburg: Zwei Fußgänger von Auto erfasst – ein Schwerverletzter Zusammenstoß nahe der Berufsschule Die beiden 18-Jährigen überquerten die Straße im Bereich der Bushaltestelle bei der Berufsschule, als sich ein Audi näherte. Ein junger Mann wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite wurde leicht am Fuß gestreift. Straße drei Stunden gesperrt Am Audi entstand erheblicher Sachschaden. Zur Klärung der