Am 19. Februar 2026 führen die Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord gemeinsam mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg einen stadtweiten Radaktionstag durch. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Regensburg zu erhöhen und den Fahrradverkehr gezielt zu überprüfen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Rotlichtverstöße, sogenannte Geisterradler, technische Mängel sowie die Fahrtüchtigkeit von Radfahrenden.
Beteiligt sind die Polizeiinspektion Regensburg Süd, die Polizeiinspektion Regensburg Nord, die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, die Zentralen Ergänzungsdienste Regensburg sowie der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg.
Die Maßnahmen finden im gesamten Stadtgebiet statt, mit einem besonderen Schwerpunkt an Verkehrsknotenpunkten mit erhöhtem Fahrradverkehr.
Geplant sind sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen. Dabei werden unter anderem Beleuchtung, Bremsen und Tachos bei E-Bikes überprüft. Zusätzlich sind Atemalkohol- und Drogenschnelltests vorgesehen.
Parallel dazu wird auch der Lastwagen-Verkehr kontrolliert. Gerade beim Abbiegen können durch den toten Winkel gefährliche Situationen entstehen.
Hintergrund des Radaktionstags sind seit mehreren Jahren kontinuierlich steigende Verkehrsunfälle mit Fahrrädern und Pedelecs. Nach Angaben der Behörden ist bei mehr als jedem zweiten Unfall der oder die Radfahrende Hauptverursacher.
Neben den Kontrollen setzt die Polizei auch auf präventive Maßnahmen. Dazu gehören Gespräche über das lebenswichtige Tragen von Fahrradhelmen.
Michael Zaschka, Verkehrssicherheitsbeauftragter der Polizei für Regensburg, betont:
„Wir schützen Radfahrende und schaffen klare Regeln für Technik und Verhalten.“
Der Radaktionstag steht im Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2030 des Bayerischen Innenministeriums. Ziel dieses Programms ist es, bis zum Jahr 2030 die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr weiter zu senken und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer stärker zu schützen.
Pressemitteilung PI Regensburg Süd / MF