Fr., 19.06.2026 , 15:42 Uhr

Sechs Strafverfahren eingeleitet

Regensburg: Polizei kontrolliert E-Scooter und Elektrofahrräder

Im Rahmen von Kontrollen am Donnerstag wurden mehrere E‑Scooter und Elektrofahrräder festgestellt, die durch technische Veränderungen auffielen. Insgesamt wurden sechs Strafverfahren eingeleitet.

Frisierte Fahrzeuge

An einem Fahrrad war ein Gasgriff angebracht, der Beschleunigungen auf über 60 km/h ermöglichte. Ein weiteres Pedelec war so verändert, dass der Motor den Fahrer bis knapp 40 km/h unterstützte. Drei E‑Scooter erreichten jeweils etwa 50 km/h. Die betreffenden Fahrzeuge wurden sichergestellt und es wurden Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und weiterer Verstöße eingeleitet.

 

Keine Versicherung

Ein weiterer E‑Scooter‑Fahrer wurde kontrolliert, weil an seinem Fahrzeug keine Versicherungsplakette angebracht war. Da für den Roller keine Versicherung bestand, erwartet den Fahrer nun ein Strafverfahren wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz.

 

Warnung der Polizei

Die Polizei warnt eindringlich davor, E‑Scooter und Pedelecs so zu verändern, dass höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Neben strafrechtlichen Konsequenzen bergen solche Veränderungen erhebliche Sicherheitsrisiken: Die Fahrzeuge und insbesondere die Bremsanlagen sind in der Regel nicht für solche Geschwindigkeiten ausgelegt, sodass schwere Unfälle die Folge sein können.

 

PI Regensburg Süd/JM

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