Fr., 23.10.2015 , 08:53 Uhr

Regensburg: Person in der Donau vermutet, Suche erfolglos

Die Suche nach einer vermissten Person in der Donau wurde am Donnerstag erfolglos abgebrochen. Zwischen der Autobahnbrücke Wörth an der Donau und der Schleuse Geisling lag laut einem Einsatzbericht der Wasserwacht eine Vermisstenmeldung vor. Das Auto der vermissten Person sei am Abend gegen 18:30 Uhr in Ufernähe entdeckt worden. Die Wasserretter rückten aus und suchten den Uferbereich und das Waser mit zehn Booten ab. Auch Der Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ war an der Suchaktion beteiligt. Gegen 21:20 Uhr wurde die Suche jedoch ohne Erfolg wieder abgebrochen. Am Einsatz beteiligt waren Einsatzkräfte der Wasserwacht aus Regensburg, Neutraubling und Regenstauf, der DLRG Regensburg und der Feuerwehr Wörth.

 

Pressemitteilung der Polizei:

Am Donnerstag, 22.10.2015, gegen 18:20 Uhr, teilten Spaziergänger, die am südlichen Donauufer etwa Höhe der Ortschaft Eltheim unterwegs waren, der Polizei mit, dass in der Nähe eines Steinlagerplatzes ein grauer VW-Bus mit Landshuter Kennzeichen abgestellt stand. Nach den polizeilichen Ermittlungen stammte der Fahrer dieses VW-Wohnmobiles aus dem Landkreis Landshut und war dort von Angehörigen ca. 2 Stunden zuvor als vermisst gemeldet worden. Sofort wurde nach dem 78-jährigen Mann aus dem Landkreis Landshut, der 1,72 m groß und kräftig ist, gesucht. An der sofortigen Suchaktion beteiligten sich ca. 75 Feuerwehrleute von den Feuerwehren aus Wörth a.d. Donau, Geisling, Eltheim, Mintraching, Illkofen und Auburg. Außerdem wurde ein Hubschrauber vom Rettungsdienst eingesetzt. Die Donau wurde von insgesamt 9 Booten ( 2 x Feuerwehr, 3 x DLRG, 4 x Wasserwacht) mit negativen Ergebnis abgesucht. Hierbei waren von der DLRG 15 Einsatzkräfte, von der Wasserwacht 19 und vom Rettungsdienst 2 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt. Die Suchaktion wurde um 21:00 Uhr abgebrochen und wurde am nächsten Tag bei Tageslicht weitergeführt. Während des Sucheinsatzes war der Schiffsverkehr für die Donau gesperrt worden. Eingesetzte Spezialhunde der Polizei konnten den Vermissen bislang auch noch nicht auffinden. Das Wohnmobil wurde zwischenzeitlich von der Polizei abgeschleppt.

Während des Sucheinsatzes meldete sich ein Zeuge, der am Donnerstag, 22.10.2015, gegen 10:30 Uhr, das VW-Wohnmobil an der beschriebenen Örtlichkeit bereits stehen sah und beobachtete, dass ein roter Pkw mit unbekannten Kennzeichen zu dem Transporter fuhr, ein Mann ausstieg und an das Fahrzeug heranging. Anschließend fuhr der rote Pkw wieder weg. Ob der vermisste Fahrer des VW-Transporters ebenfalls in den roten Pkw gestiegen ist, konnte der Zeuge nicht sagen. Der unbekannte Fahrer des roten Pkw könnte eventuell sachdienliche Hinweise zum Auffinden des vermissten Mannes machen und wird deshalb gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wörth an der Donau unter Tel.-Nr. 09482/9411-0 zu melden. Aber auch andere Zeugenhinweise, die zur Auffindung des Vermissten führen könnten, nimmt die PI Wörth an der Donau entgegen.

Einsatzbericht Wasserwacht/MF

 

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Mintraching: Graffiti an Schule – 18-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt Nach Graffiti an einer Schule in der Aukofener Straße in Mintraching hat die Polizeiinspektion Neutraubling einen 18-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Die Schmierereien mit teils politischem Inhalt richteten einen Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe an.   Schmierereien an der Schule in der Aukofener Straße Zwischen Samstag, 03.10.2026, 15:00 Uhr, und Sonntag, 04.10.2026, 11:00 Uhr, brachte ein bislang 22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom